(openPR) Hausach, 26.11.08 – An der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe werden mit der Altenpflege, der Heilerziehungspflege, Jugend- und Heimerziehung Berufe mit ausgeprägter Orientierung zu Menschen aus- und weitergebildet. Es ist daher verständlich, dass sich die Schüler untereinander gerne kennen lernen möchten. Sie wollen dies fördern durch einen von ihnen gestalteten Unterrichtstag, an dem fachliche Themen in interdisziplinären Gruppen in Projektarbeit aufgegriffen werden. Die Schule unterstützt diesen Austausch aus verschiedenen Gründen.
Erstens zeigen die Schüler Eigeninitiative. Der Wunsch nach einem Tag von Schülern für Schüler kam aus ihrem Kreis. Dies und die Übernahme von Verantwortung (in diesem Fall für eine kompetente Unterrichtsgestaltung) sind wichtige persönliche Kompetenzen, die die Schule neben dem Fachwissen zu fördern sucht.
Zweitens ist Kommunikation eine weitere bedeutende Kompetenz in sozialen Berufen. Auf Menschen wertschätzend zuzugehen, mit Ihnen in einen echten Kontakt zu kommen, ist Grundlage jeder sozialen Dienstleistung.
Drittens gibt es in den sozialen Arbeitsfeldern zunehmend sich überschneidende Einsatzbereiche, die das Arbeiten in interdisziplinären Teams erfordern. So können Jugend- und Heimerzieher – schwerpunktmässig in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt - ebenso in der Assistenz von Jugendlichen mit Behinderung als Fachkraft eingesetzt werden, wie die Heilerziehungspfleger, deren Ausbildungsschwerpunkt in der Förderung und Assistenz von Menschen mit Behinderung jeder Altersgruppe liegt. Diese Menschen werden aufgrund des medizinischen Fortschritts und des historischen Hintergrunds immer älter. Umgekehrt haben immer mehr alte Menschen mit Behinderungen zu leben. Hier treffen sich die Einsatzfelder von Heilerziehungspflege und Altenpflege. Ältere Menschen werden auch immer frühzeitiger aus der Klinik entlassen, so dass Behandlungspflege wachsende Bedeutung in der Altenhilfe erfährt. Hier treffen sich die Kompetenzen von Gesundheits- und Kranken- sowie von Altenpflege.
Viertens ist die Projektarbeit eine Vorgehensweise, die nach Ansicht der Schule das Lernen der zu vermittelnden Inhalte und Kompetenzen praxisnah und bei entsprechender Methodik mit größerer Behaltensleistung ermöglicht.
All diese Anstrengungen werden sich für die Schüler nicht nur im Berufsleben positiv bemerkbar machen. Zukünftig werden noch mehr freundliche „Hallos“ durch die Gänge der Schule hallen.
Paritätische Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe gGmbH
Inselstr. 30, 77756 Hausach
Tel: 07831/9685-0
Fax: 07831/9685-29

Über das Unternehmen
Die Paritätische Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe ist eine Gesellschaft bestehend aus den Trägern Paritätische Sozialdienste, Paritätisches Bildungswerk, Landesver-band Lebenshilfe
- jeweils mit Sitz in Stuttgart - und der Körperbehindertenförderung mit Sitz in Mössingen. Die im Jahre 1988 gegründete Schule wurde von diesen Trägern 2001 übernommen.
Heute bietet die Paritätische Berufsfachschule Interessenten eine breite Palette von Ausbil-dungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung in Sozial-, Pflege- und Gesundheitsberufen an:
Erstausbildung mit staatlicher Anerkennung
? Altenpfleger/in und Altenpflegehelfer/in
? Ergotherapeut/in (WFOT)
? Heilerziehungspfleger/in
? Jugend- und Heimerzieher/in
Fort- und Weiterbildung mit staatlicher Anerkennung
? Arbeitserzieher/in
? Heilpädagoge/in
? Stationsleitung
? Mentor/in bzw. Praxisanleiter/in
? Weiteres auf Nachfrage
Ergebnisse
Ein beruflich erfahrenes und kompetentes Dozententeam trägt wesentlich zu
unseren guten Ergebnissen bei:
? hohe Vermittlungsquoten
? oft langjähriges Engagement der Lehrkräfte im gewählten Beruf
? viele interessante Praxisstellen aus unserem Spitzenverband und der Region
? anerkannt gute Curricula
? teilnehmerorientierte Methodik / Didaktik, die auch die Interessen der
Ausbildungsstellen in die Ausgestaltung des Unterrichtes einfließen lassen
Qualitätsstandards
Die aufgeführten Qualitätsstandards haben alle ihren Bezug zu unserem
humanistischen Konzept und verpflichten uns:
? voneinander und miteinander zu lernen
? gemeinsam Lehr- und Lernmodelle zu gestalten
? Raum zu geben für Selbstverantwortung, Selbstorganisation
? zu einem Unterrichtskonzept, in dem Lernen auch mit Freude verbunden wird
Leitgedanken
Ausgehend von einem humanistischen Menschenbild stellen wir gruppenpädagogische sowie psychologische Leitsätze nach Ruth Cohn und Carl Rogers unter Berücksichtigung sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt unserer Bildungsar-beit.
Daraus ergeben sich nachfolgende Grundsätze:
? Der Mensch ist zugleich individuell unabhängig und sozial verbunden – seine Unab-hängigkeit wächst mit dem Bewusstsein sozialer Einbringung.
? Persönlichem Wachstum als Ausdruck allen Lebendigen gebührt Achtung. Jede Ent-scheidung ist danach zu bewerten, ob sie diesem Wachstum dient.
? In einem Klima von Vertrauen und Respekt, welches Autonomie und soziale Verbun-denheit berücksichtigt, entsteht verantwortungsvolles Handeln. Dieses achtet und fördert freie Entscheidung und persönliche Grenzerweiterung, berücksichtigt jedoch auch stets die Bedingungen individueller, sozialer, ökologischer und ökonomischer Grenzen.
Auf dieser Grundlage ist es unser Ziel, nach einem lebendigen Lernprozess persönlich ge-reifte, fachlich qualifizierte und berufspraktisch kompetente Fachkräfte für Sozial-, Pflege- und Gesundheitsberufe auszubilden.
Sie sollen in der Lage sein, in ihrer Persönlichkeit glaubhaft sowie wertschätzend zu handeln und Menschen einfühlsam als auch zielgerecht zu unterstützen.