(openPR) Am Montag, dem 01. Dezember 2008, um 19.00 Uhr zeigen das Projekt „Positive Frauen“ des FGZ e.V. und weitere Organisationen im Aktionsbündnis gegen Aids München im EineWeltHaus in der Schwanthaler Str. 80 die preisgekrönte Dokumentation „Memory Books“. Die Regisseurin Christa Graf ist anwesend. Der Film beschreibt in eindrucksvollen, bewegenden Bildern ein einzigartiges Projekt in Uganda: HIV-positive Mütter schreiben zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher.
Etwa 35 % der Bevölkerung Ugandas sind mit dem HI-Virus infiziert. Wenn die Eltern sterben, bleiben die Kinder alleine zurück. Beim Schreiben der „Memory Books“ setzen sich Mütter gemeinsam mit ihren Kindern mit dem bevorstehenden Tod auseinander. In Form von Geschichten, Märchen oder Liedern vermitteln sie Werte und Traditionen ebenso wie Kindheitserinnerungen oder Zukunftswünsche. Schon im Prozess des Schreibens finden die Kinder Stärke und Trost. Auf diese Weise entstehen für die Kinder wertvolle Erinnerungsstücke und Mütter und Kinder haben die Chance, sich gemeinsam auf die Zukunft vorzubereiten“.
HIV und AIDS ist ein globales Thema, das uns alle betrifft. Weltweit steigt die Zahl der Neuinfektionen. In Ländern, in denen Medikamente gegen HIV verfügbar sind, ist die Diagnose „HIV-positiv“ kein Todesurteil mehr. Hier gilt die Infektion heute als eine schwere chronische, aber behandelbare Erkrankung. Weltweit fehlt allerdings für Millionen Menschen der Zugang zu diesen so genannten antiretroviralen Medikamenten.
Ab 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich an Infoständen zu HIV und AIDS zu informieren.
Beginn 19.00h, Einlass 18.00h, Eintritt 5 €,








