(openPR) Große Differenzen beim Berufsstart für Zahnmedizinische Fachangestellte in den Bundesländern
Berlin, 25. November 2008 - Rund 1308 Euro Brutto verdient in Deutschland eine Zahnmedizinische Fachangestellte bei 39 Arbeitsstunden pro Woche direkt nach der Berufsausbildung. Dieser Durchschnittswert schwankt aber sehr stark zwischen den einzelnen Bundesländern. Mit 958 Euro gibt es in Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten, gefolgt von Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für die gleiche Arbeit gibt es in Hessen immerhin 1423 Euro.
Seit Juli 2008 wurden auf der Internetseite www.zahnjob.de über 30.000 Gehaltsabfragen durchgeführt. Rund 20 Prozent der Eingaben konnten genutzt werden, um das Einstiegsgehalt für Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnarzthelferinnen nach Bundesländern zu ermitteln.
Der bestehende Tarifvertrag in Hessen, Hamburg, Westfalen-Lippe geht derzeit von 1360 Euro und in Berlin von 1353 Euro aus. Dieser ist für die meisten Zahnärzte nicht bindend.
In keinem der neuen Bundesländer, sowie im Saarland und in Berlin, liegt das durchschnittliche Starteinkommen über 1268 Euro - einem theoretischen Mindestlohn von 7,50 Euro.
Neben den regionalen Unterschieden, lassen sich die größten Gehaltssteigerungen durch Aufstiegsfortbildungen erzielen. 20 Prozent und mehr sind für Zahnmedizinische Prophylaxehelfer, Zahnmedizinische Fachassistenten, Zahnmedizinische Verwaltungshelfer und Dentalhygieniker realistisch.
Die Ergebnisse nach Bundesländern:
958 Euro in Mecklenburg-Vorpommern
989 Euro in Sachsen-Anhalt
996 Euro in Thüringen
1005 Euro in Sachsen
1127 Euro in Brandenburg
1211 Euro im Saarland
1264 Euro in Berlin
1276 Euro in Niedersachsen
1286 Euro in Schleswig-Holstein
1303 Euro in Rheinland-Pfalz
1326 Euro in Bremen
1339 Euro in Nordrhein-Westfalen
1393 Euro in Hamburg
1404 Euro in Bayern
1407 Euro in Baden-Württemberg
1423 Euro in Hessen





