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Keine Zweiklassenmedizin in Ulm und um Ulm

24.11.200811:39 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Keine Zweiklassenmedizin in Ulm und um Ulm
Unabhängig vom Versicherungsstatus war in fast allen Fällen ein zeitnahen Termin möglich.
Unabhängig vom Versicherungsstatus war in fast allen Fällen ein zeitnahen Termin möglich.

(openPR) Ulm, 24. November 2008 – Ärzte in Ulm und im Alb-Donau-Kreis machen bei der Terminvereinbarung keine Unter¬schiede zwischen Privat- und Kassenpatienten. Das ist das Ergebnis einer im August und September 2008 durchgeführten verdeckten Testaktion: Die Tester des unabhängi¬gen Marktforschungsunternehmens Pesquisa GmbH riefen jeweils zweimal in 150 Arzt¬praxen an, klagten über akute Beschwerden und baten um einen kurzfristigen Termin. Das erfreuliche Ergebnis: In 85% der relevanten Telefonate wurde den Testern direkt ein kurzfristiger Arzttermin – innerhalb der nächsten drei Stunden – angeboten. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Patient privat oder gesetzlich versichert war. Nur in einem einzigen Fall hatte der Hinweis auf die Privatversicherung einen Einfluss auf die Terminvergabe.



Insgesamt wurden 150 Arztpraxen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis getestet, in denen laut Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (www.kvbawue.de) mindestens ein Allgemeinarzt oder praktischer Arzt tätig ist. Jede dieser Arztpraxen wurde
im Rahmen der verdeckten Telefonaktion von Pesquisa zweimal angerufen – einmal gaben sich die Tester als Privatpatient aus, einmal als Kassenpatient. Dabei klagten die Anrufer jeweils entweder über heftige Kopfschmerzen seit zwei Tagen mit Übelkeit oder über starken Durch¬fall mit wiederholtem Erbrechen. Beide Symptome sind ernst zu nehmen.

Erster Terminvorschlag stets innerhalb von 24 Stunden
Insgesamt wurden 268 Anrufe bei allgemeinärztlichen Praxen geführt, die in die Analyse ein-bezogen werden konnten. In 262 Fällen war ein Arzttermin möglich, dabei in einem Fall aller-dings erst aufgrund des aktiven Hinweises auf die Privatversicherung. In allen anderen 261 Fällen lag der erste Terminvorschlag in einem Zeitfenster von 24 Stunden. In 70% dieser Fälle (182 von 261) wurde dem Anrufer sogar angeboten, sofort vorbeizukommen.
Im Vergleich von privat und gesetzlich Versicherten lassen sich kaum nennenswerte Unter-schiede feststellen: Während die gesetzlich versicherten Patienten in vier Fällen häufiger sofort kommen durften, wurde privat Versicherten in acht Fällen häufiger ein Termin innerhalb der nächsten sechs Stunden angeboten. Dass die Unterschiede so gering ausfielen hat sicherlich damit zu tun, dass die Arzthelferin meist nicht einmal erfragte, ob der Patient gesetzlich oder privat versichert ist. Doch selbst dann, wenn der Anrufer aktiv auf seine Privatversicherung hinwies, beeinflusste dies nur in einem von 21 Fällen die Terminvergabe.
Positives Fazit
„Das Ergebnis unserer Untersuchung ist in zweifacher Hinsicht sehr erfreulich: Zum einen zeigt es, dass die ärztliche Versorgung sehr gut funktioniert, denn in 97% der Telefonate mit allgemeinärztlichen Praxen war ein Termin binnen 24 Stunden möglich, in 85% der Fälle sogar innerhalb von drei Stunden. Zum anderen wurde das weitverbreitete Klischee einer Zwei-klassenmedizin in unserem Test deutlich widerlegt“, fasst Egon F. Siebein, Geschäftsführer der Pesquisa GmbH, die Ergebnisse der Studie zusammen.

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