(openPR) Laut den Ergebnissen der aktuellen Ifo World Economics Survey (WES), welche in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer (ICC) in Paris erstellt wird, verschlechtert sich das Weltwirtschaftsklima weiterhin deutlich und fällt zudem auf den tiefsten Stand seit über 20 Jahren.
Als Hauptgründe für diesen schlechten Wert wurden in erster Linie die negative Einschätzung der momentanen Wirtschaftslage sowie eine ungünstige Erwartungshaltung für das kommende Halbjahr genannt. Laut WES-Bericht deuten alle Zeichen auf eine globale Rezession hin.
Von der eingetrübten Wirtschaftslage sind nicht nur Nordamerika, Westeuropa und Asien betroffen, sondern auch Mittel- und Osteuropa, Russland, Lateinamerika und Australien. Diese Entwicklung macht derzeit deutlich wie umfassend die Krise ihre Wirkung zeigt.
Aufgrund von weltweit überschrittenen Inflationserwartungen wurden selbige von Experten für die nächsten 6 Monate herabgesetzt. Die aktuellen Einschätzungen ergeben außerdem, dass sowohl sinkende Notenbankzinsen als auch geringere langfristige Zinsen erwartet werden.
Bezüglich der Währungen gelten sowohl der US-Dollar als auch der Yen nach den letzten Anstiegen nur noch als geringfügig unterbewertet. Dadurch hat die Überbewertung des Euro dementsprechend nachgelassen.
Im Jahresvergleich hat der Indexwert sehr deutlich nachgelassen:
Mit 60,0 Punkten lag der entsprechende Index deutlich unter dem Wert vom Vorquartal mit 73,4 Punkten sowie dem Vorjahresniveau von 99,3 Punkten. Der Indikator fiel damit zum fünften Mal in Folge.
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