(openPR) Das Interesse an Interim Management nimmt in der Wirtschaft spürbar zu, wie neueste Studien belegen. Doch die Frage, welche Rolle das Umfeld des „Managers auf Zeit“ einnehmen sollte, kommt in der Diskussion zu kurz. Zweifellos muss der Protagonist ein ausgezeichnetes Kompetenzprofil ausweisen können. Das ist aber nur die halbe Miete: Mindestens ebenso wichtig für den Projekterfolg ist die Regie im Hintergrund.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Anzahl und Umsatz der Interim-Management-Projekte in deutschen Unternehmen zeigen deutlich nach oben. Doch in der öffentlichen Debatte um das Managementthema gewinnt man den Eindruck, man habe es mit der Zeitarbeit oder der Arbeitsverwaltung zu tun. Von „Vermittlung“ ist die Rede; wer einen Interim Manager suche, möge sich an „Agenturen“ wenden. Eine denkwürdig einseitige Betrachtung. Welche Aufgaben auf den Auftraggeber und das auf Interim Management spezialisierte Beratungsunternehmen entfallen, bleibt in der Diskussion außen vor.
Ein womöglich kapitaler Fehler. Entspricht die Diktion doch dem unreflektierten Bild in vielen Köpfen, ein Interim Manager sei quasi mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet und könnte jedes noch so vertrackte Problem lösen. Doch die als Brandlöscher oder Innovationstreiber herbeigerufenen Spezialisten sind nur so gut wie es das Umfeld zulässt. Anders ausgedrückt: Fehlt die Bereitschaft, dem Interim Manager große Entscheidungsbefugnis zu überantworten, mangelt es an strategischen Leitplanken für das Projekt oder beschränkt sich die Interim-Management-Beratung aufs Kassieren der Provision, gerät der avisierte Projekterfolg in Gefahr.
A und O eines Erfolg versprechenden Projekts ist die vorgeschaltete Analyse. Nicht der „Vermittler“ wird dem Unternehmen ernsthaft Rat erteilen können, worin sich Interim Management überhaupt auszeichnet. Das kann allein der Berater, der nicht als Verkäufer sondern als Business Partner in Erscheinung tritt. Er bürgt für Methoden-, Anwendungs- und Transferwissen und richtet seinen Blick darauf, dass nicht Bauchgefühl sondern Kompetenz den Ausschlag gibt. Statt lediglich auf die Bitte zu reagieren, einen Kandidaten zu „makeln“, wird er seinem Kunden womöglich sogar ausreden, Interim Management zur Lösung seines Problems in Betracht zu ziehen.
Erst wenn die Analyse zu dem Ergebnis kommt, ein Projekt zu starten, kann die Kandidatenauswahl beginnen. Je detaillierter das gemeinsam von Unternehmen und Berater definierte Kompetenzprofil ist, umso eher ist die Gefahr gebannt, den falschen Interim Manager ins Boot zu holen. Diesem Profiling liegt ein ausgeklügeltes Qualifizierungssystem zu Grunde, das den Interim Manager vor der Berufung und während seiner Arbeit umfassend unterstützt. Zudem sind Unternehmen gut beraten, stets über die Leistung des externen Managers auf dem Laufenden zu sein.
Umfassendes Monitoring seitens des Interim-Management-Anbieters, der als „Regisseur“ die Fäden zieht und den Interim Manager mit Coaching und Supervision zur Seite steht, sowie kontinuierliches Controlling lassen das Unternehmen zu keiner Zeit im Zweifel, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Projektmanagement wie hier beschrieben schafft Vertrauen und höhere Transparenz. Denn wer einen Interim Manager beruft, will auf seinem Radarschirm sehen, wohin die Reise geht.












