(openPR) Wenn sie sich ein Bein gebrochen haben, benützen Sie Krücken, tragen einen Gips. Die Verletzung ist für jeden offensichtlich.
Wenn Sie mental ausgebrannt sind, sieht niemand ihr Leiden. Sie sind allein, in Ihrem eigenen Kerker eingesperrt.
„Die Betroffenheit im Saal war spürbar“, so eine Teilnehmerin.
Ralph Schwaiger, ehemals erfolgreicher Export Manager war in seinem Kerker eingesperrt: Burn out.
Nach einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klink gründete er die Selbsthilfegruppe „Wege aus der Sackgasse“ in Ingolstadt. Jetzt leistet er Aufklärungsarbeit zum Thema Burn Out und erzählt seine persönliche Geschichte.
„Ich möchte das Thema enttabuisieren. Es sollte in Betrieben auf die Tagesordnung kommen.“ Ralph Schwaiger erläutert in seinen Vorträgen die fünf Schritte, die in seinem Fall geradewegs in die Sackgasse geführt haben: Vollgas geben, sich betäuben, ein „Nachrichten-Junkie“ sein, keine Zeit haben und das machen, was die anderen von einen erwarten.
„In der sehr offenen Diskussion wurde schnell deutlich, dass jeder in diese Situation kommen kann.“
„Das Thema ist mir so wichtig, dass ich es in meiner täglichen Betriebsratsarbeit in Zukunft wesentlich stärker berücksichtigen werde.“
(Teilnehmerstimmen)
Mehr Informationen zu diesem Thema unter:
www.burn-out-als-chance.com
Ansprechpartner: Ralph Schwaiger










