(openPR) Das "Schwarzbuch Waldorf" von Michael Grandt hat in den letzten Wochen viele Gemüter bewegt und heftige Diskussionen entfacht. Der "Bund der freien Waldorfschulen" hat die Richtigkeit vieler Passagen im Buch dementiert, wodurch der Verlag gezwungen wurde einzelne Stellen zu schwärzen, um weiterverkaufen zu dürfen. Elke Reihl hat dazu ein Interview mit dem Autor Michael Grandt geführt, das am 30. Oktober diesen Jahres auf RatgeberNews-Blog für ein breites Leserpublikum veröffentlicht wurde.
Um im Vorfeld etwaige Missverständnisse auszuräumen, hat sich die Autorin (Elke Reihl) des Blogbeitrages entschlossen im Blog nur negative Waldorf-Erfahrungen zu Wort kommen zu lassen, die in anderen Foren zu kurz kommen, weil sie sofort von Waldorf-Anhängern regelrecht bombardiert werden. Es ist vielfach zu beobachten, dass in diversen Foren waldorfkritische Personen teilweise als Lügner bezeichnet, beschimpft und diffamiert werden. Die Autorin hat bedauerlicherweise feststellen müssen, dass sich eine gewisse Anzahl von Waldorf-Fanatikern schon nach relativ kurzer Zeit in Foren dieses Themas annehmen und in der beschriebenen Art und Weise vorgehen. Es sei somit einschüchternd für jeden, der einen kritischen Beitrag oder Kommentar einstellen möchte.
Frau Reihl macht immer wieder darauf aufmerksam, dass sie Eltern, die vor einer Schulwahl stehen, eine Entscheidungshilfe geben möchte und deswegen gibt sie auf RatgeberNews-Blog Waldorf-Kritikern ein Forum, weil sie für ihren Geschmack in der Öffentlichkeit zu kurz kommen.
Sie macht dabei deutlich, dass sie die Wahrheit nicht vorgibt, sondern lediglich Informationen zur Verfügung stellen will. Wie sich dann jemand entscheidet, spielt für sie persönlich keine Rolle.
Ihr ist es wichtig aufzuzeigen, dass vielfach die Kritik am "Schwarzbuch Waldorf" von Michael Grandt durch Lobbyisten erfolgt, von vielen Außenstehenden völlig unhinterfragt ernst genommen und dadurch als einzig gültige Wahrheit erfahren wird, wobei ihr ein etwaiges anderes Meinungsbild über die Kehrseite der Medaillie damit entschieden zu kurz kommt.
Sie stellt sich daher auch die berechtigte Frage, wo die Lobby jener Menschen ist, die negative Erfahrungen gemacht haben. Sie versucht aus diesem Grunde einen kleinen Ausgleich zu schaffen und tut das ihrer Meinung nach vollkommen zu Recht. Nach ihrer Meinung kann außerdem erst dann sachlich berichtet werden, wenn es nicht mehr nur darum geht sich gegen einen Kontrahenten wehren zu müssen.
Für alle, die an diesem Thema interessiert sind, muss unbedingt erwähnt werden, dass am 17. November 2008, um 17.05 Uhr im SWR 2 Forum (Radio) Michael Grandt und Henning Kullak-Ublick, Vorstand des "Bundes der freien Waldorfschulen", über die Grundlagen der Waldorfpädagogik diskutieren.









