openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Diabetes mellitus - Vom Dunkel ins Dickicht?

14.11.200811:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) (fet) – Zum achtzehnten Mal versammeln sich am 14. November 2008 in mehr als 195 Ländern Multiplikatoren verschiedener Fachdisziplinen, um den Welt-Diabetes-Tag unter dem Motto „Diabetes bei Kindern und Jugendlichen“ zu begehen. Doch nur wenige schauen hinter die Fassade: Warum gibt es so viele Neuerkrankungen? Warum verfehlen gängige Therapien ihr Ziel und wer hat dies zu verantworten?



Mittlerweile zählen weltweit rund 250 Millionen Betroffene zu der mit am schnellsten voranschreitenden Krankheit unserer Zeit. Neuerdings bescheren uns insbesondere junge Menschen eine erschreckende Zuwachsrate. In erster Linie gelten Überflussernährung und das hiermit verbundene Übergewicht als Ursache. Obwohl seit der Entdeckung des Insulins und dessen Einsatz als Medikament gute Behandlungserfolge eintreten, bleiben Spätfolgen wie Blindheit, Herzinfarkt, Nierenversagen oder Fußamputationen häufig nicht aus. Das ändert sich auch durch die in Leitlinien festgelegten Ernährungsempfehlungen nicht. Diese basieren auf einer Kost, die sich zu 55 bis 60% aus Kohlenhydraten, zu 30% aus Fett und zu 15 bis 20% aus Eiweiß zusammensetzt.

Einst sprachen sich Mediziner für eine verminderte Kohlenhydrat- bzw. Zuckerzufuhr aus, da hierdurch risikobehaftete Stoffwechselentgleisungen ausblieben. Doch im Laufe der Zeit veränderten sich infolge verbesserter medikamentöser Möglichkeiten wie der Insulintherapie und im Zuge der Fett- und Cholesterinhysterie die Ernährungsempfehlungen hin zu einer kohlenhydratreichen Kost. Wen wundert es da noch, dass die Diabetikerzahlen mit dem heutigen Angebot an hochverarbeiteten, fettarmen und Light-Produkten enorm ansteigen?

Seit einigen Jahren jedoch lassen sich die einstigen Empfehlungen mit Studien belegen und sorgen für Machtkämpfe in der Wissenschaft. Warum diese Erkenntnisse in den aktuellen Leitlinien keine Berücksichtigung finden? Nun, die jahrelang gelehrte Meinung von hochdotierten Wissenschaftlern zu revidieren ist nicht einfach. Hier geht es um Prestige, Macht und die Aufrechterhaltung des Lehrauftrages. Zudem fördern häufig Lebensmittel- und Pharmakonzerne wissenschaftliche Untersuchungen und universitäre Einrichtungen. Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht.

Schätzungen aus dem Jahr 1998 zufolge liegen die direkten Diabeteskosten in Deutschland bei etwa 16 Milliarden Euro. Hinzu kommen indirekte Kosten infolge Erwerbsunfähigkeit oder Frühberentung. Diabetiker benötigen Medikamente, Blutzuckermessgeräte sowie teure Teststreifen und nehmen regelmäßig medizinisch-diagnostische Verfahren in Anspruch. Gelder für Spätfolgeerkrankungen wie Nieren-, Augen- und Gefäßschäden sind gar nicht erst erfasst. Ein wahrer Geldregen, den die in Deutschland rund sechs Millionen Betroffene der Pharmabranche da bescheren.

Dabei lässt sich schätzungsweise bei 80 Prozent der Typ 2-Betroffenen mit einer weitestgehend naturbelassenen, kohlenhydratreduzierten, eiweiß- und fettbetonten Kost Medikamente einsparen und eine höhere Lebensqualität erzielen. Warum ist das nicht Thema des diesjährigen Welt-Diabetes-Tages?

Redaktion: Anja Baustian und Irina Baumbach

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 259565
 106

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Diabetes mellitus - Vom Dunkel ins Dickicht?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

Bild: Einmal Currywurst mit Zucker bitteBild: Einmal Currywurst mit Zucker bitte
Einmal Currywurst mit Zucker bitte
Neues Miniposter klärt über den versteckten Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel auf Aachen (fet) – Der Mensch liebt es von Natur aus süß, denn zuckerreiche Früchte versprachen in Urzeiten schnelle Energie. Viele Nahrungsmittel enthalten heute jedoch Zuckermengen, die dem Körper auf Dauer schaden können. Die neue Anschauungskarte „Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel“ zeigt, wo sich diese verbergen. Zucker ist ein schneller Energielieferant, besonders für das Gehirn. Doch eine übermäßige Zufuhr wirkt sich an vielen Stellen des Körpers…
Eiweiß – das A und O für einen dauerhaften Gewichtsverlust
Eiweiß – das A und O für einen dauerhaften Gewichtsverlust
Aachen (fet) –Crash-Diäten lassen nach Beendigung das Gewicht auf der Waage schneller wieder steigen als sie die Pfunde purzeln ließen. Schuld hieran ist in erster Linie die oft niedrige Eiweißaufnahme während der Diät. Unsere Muskulatur verbrennt einen Großteil der aufgenommenen Kalorien. Vielen ist bewusst, dass der Muskelaufbau durch Sport bei einem Abnehmwunsch die Fettpolster deutlich schneller schmelzen lässt. Der logische Rückschluss, dass ein Verlust an Muskelmasse den Fettansatz erneut fördert, wird von vielen Abnehmwilligen häufig …

Das könnte Sie auch interessieren:

Grauer Star
Grauer Star
… ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Der Katarakt kann sich aber auch durch Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum entwickeln oder als Folgeerkrankung von Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus auftreten. Angeborener Katarakt ist selten und tritt bei rund ein Prozent aller Neugeborenen auf. Therapie Der graue Star muss operativ behandelt werden, weil …
Bild: Orientierung für Verbraucher: Über 500 getestete Gesundheits- & Medizin-AppsBild: Orientierung für Verbraucher: Über 500 getestete Gesundheits- & Medizin-Apps
Orientierung für Verbraucher: Über 500 getestete Gesundheits- & Medizin-Apps
… Messwerten im digitalen Tagebuch, informieren, motivieren etc.). Healthon deckt dabei alle relevanten Anwendungsgebiete ab, die aufgrund der großen Anzahl Betroffener (z. B. Diabetes, Rückschmerz, Blutdruck, Asthma etc.) oder der großen Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung (z. B. Entspannung, Bewegung, Ernährung, Impfen, Vorsorge) wichtig sind. …
Bild: Das neue Accu-Chek® Guide Blutzuckermessgerät macht vieles leichterBild: Das neue Accu-Chek® Guide Blutzuckermessgerät macht vieles leichter
Das neue Accu-Chek® Guide Blutzuckermessgerät macht vieles leichter
Das Leben ist für Menschen mit Diabetes oft schon kompliziert genug. Mit dem neuen Accu-Chek Guide Blutzuckermessgerät bietet Roche Diabetes Care, seit über 40 Jahren der Partner von Menschen mit Diabetes, nun eine Lösung, die das tägliche Messen erleichtert: Die Teststreifen sind dank der innovativen Teststreifenbox einfacher zu handhaben, die Blutauftragsfläche …
Betriebskostenoptimierung darf nichts kosten.
Betriebskostenoptimierung darf nichts kosten.
… härter werdende Wettbewerb zwischen den Anbietern ermöglichen attraktive Einsparungsmöglichkeiten bei den ungeliebten Betriebskosten. Ein Betriebskostenoptimierer hilft, im Dickicht ständig wechselnder Anbieter, undurchsichtiger Preisstrukturen, verwirrender Rechtsprechung und rasanten technischen Neuerungen die Übersicht zu behalten: und das bei den …
Bild: Klaus J. Pitter-Kilfitt auch weiterhin bei ExpertenbörseBild: Klaus J. Pitter-Kilfitt auch weiterhin bei Expertenbörse
Klaus J. Pitter-Kilfitt auch weiterhin bei Expertenbörse
… Vielfalt an Angeboten birgt bekanntlich einige Risiken – bietet aber auch außergewöhnliche Chancen. Anleger und Investoren, aber auch Berater und Vermittler, haben es schwer, in diesem Dickicht den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Schwemme an "Fachmagazinen" und "Branchen-Reports" trägt dabei ebenso eher zur Verwirrung als …
Bild: Diabetes-Apps: Es werden mehr, sie werden besserBild: Diabetes-Apps: Es werden mehr, sie werden besser
Diabetes-Apps: Es werden mehr, sie werden besser
Seit 2013 hat sich das Angebot für die rund 7 Millionen Diabetiker in Deutschland mehr als verdreifacht auf jetzt 51 deutschsprachige, kostenlose Diabetes-Apps, die im weltweit größten App-Store Google Play derzeit angeboten werden. Konnten Apps anfänglich hauptsächlich Informationen bereit stellen und Messwerte in einem Tagebuch erfassen, geht der Unterstützungsansatz …
Diabetes auf Reisen – 6 Tipps für einen unbeschwerten Urlaub
Diabetes auf Reisen – 6 Tipps für einen unbeschwerten Urlaub
München 13.11.2012 – Am 14. November ist Weltdiabetestag. Das Gesundheitsportal vitanet.de gibt Tipps, wie Menschen mit Diabetes ihren Urlaub trotz der Erkrankung unbeschwert genießen können. Ob sie dem deutschen Schmuddelwetter entfliehen oder beim Skifahren noch tiefer in den Winter eintauchen wollen: Diabetiker müssen auf Reisen einiges beachten. …
Bild: Klaus J. P.-Kilfitt bleibt Platinum SpeakerBild: Klaus J. P.-Kilfitt bleibt Platinum Speaker
Klaus J. P.-Kilfitt bleibt Platinum Speaker
… mit seiner schier unüberschaubaren Vielfalt an Angeboten birgt etliche Risiken, bietet aber auch außergewöhnliche Chancen. Anleger wie Vermittler tun sich gleichermaßen schwer, in diesem Dickicht den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Schwemme an "Fachmagazinen" und "Branchen-Reports" trägt dabei ebenso eher zur Verwirrung …
Bild: Da sag mir noch einer, die Voltairsche Vorsehung sei nichts weiter als Lug und Trug!Bild: Da sag mir noch einer, die Voltairsche Vorsehung sei nichts weiter als Lug und Trug!
Da sag mir noch einer, die Voltairsche Vorsehung sei nichts weiter als Lug und Trug!
… fangen die Bäume an zu sprechen und Baba Jaga ist nicht mehr weit. - In diese Stimmung tritt urplötzlich, langsam, aber unaufhaltsam, dieser menschengroße Vogel aus dem Dickicht rechts, watet über den Sandpfad und verschwindet im Dickicht links. Eine Fata Morgana? Vor unserem Exkursionsauto! - Und doch jedes Detail sichtbar für den Augenblick. Für ein …
Bild: Aktuelle Malerei bei GAMBild: Aktuelle Malerei bei GAM
Aktuelle Malerei bei GAM
… der Brasilianer Milton Camilo sowie Michaela Kuhlendahl, Eva-Maria Schmitt, Anja Schreiber und Michaela Schulze Wehninck. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. des. Angela Weber: Im Dickicht der medialen Bilderflut behauptet sich die Spur der Malerei als Geste einer vergangenen Zeit. Worin aber besteht die Besonderheit eines gemalten Bildes, seine …
Sie lesen gerade: Diabetes mellitus - Vom Dunkel ins Dickicht?