(openPR) Die Max-Wittmann-Schule in Dortmund-Eving, das Berufsförderungswerk (BFW) in Dortmund-Hacheney, das Rathaus, die TU Dortmund und die von-Bodelschwinghschen-Anstalten in Bielefeld-Bethel besucht eine hochkarätig besetzte Delegation aus Usbekistan in der kommenden Woche vom 17. bis 24. November 2008.
Den Besuch der insgesamt sechs Experten – Vertretern aus Ministerien, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und der Organisation „Special Olympics Uzbekistan“ – haben das Internationale Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund (IBB) und die von- Bodelschwinghschen- Anstalten organisiert. Die Gäste aus dem zentralasiatischen Staat folgen einer Einladung des IBB, das im Juli mit drei Vertretern an einer international besetzen UNIDP-Konferenz zur Behindertenarbeit in der usbekischen Hauptstadt Taschkent teilgenommen hatte.
Im Dortmunder Rathaus wird die Delegation am Dienstag von 9.30 bis 12 Uhr an einem „Runden Tisch Behindertenhilfe“ auf Experten aus der Verwaltung und aus Einrichtungen in städtischer und freier Trägerschaft treffen. Christiane Vollmer, Behindertenbeauftragte der Stadt Dortmund, und Cornelia Irle, Internationale Angelegenheiten, haben Vertreter des Sozialamtes und des Schulamtes, der Lebenshilfe, der Dellwigschule, der Arbeitsagentur und des Diakonischen Werkes eingeladen.
Am frühen Nachmittag steht ein Besuch der städtischen Max-Wittmann-Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung auf dem Programm. Dort werden rund 400 Schülerinnen und Schüler in 38 Klassen unterrichtet und auf einen Beruf vorbereitet. Der Schule stehen neben 115 Lehrkräften rund 40 Helfer zur Seite, darunter Zivildienstleistende und Integrationshelfer.
Danach geht es weiter zum Berufsförderungswerk in Dortmund-Hacheney, das sich als überregionales Kompetenzzentrum der beruflichen Rehabilitation und Integration von Erwachsenen widmet. In einem speziellen Reha Assessment® werden die mentalen und motorischen Fähigkeiten differenziert beurteilt, um neue berufliche Perspektiven zu finden für Menschen, die durch schwere Unfälle oder Krankheiten ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können. Rund 70 Prozent der Absolventen in den mehr als 35 Ausbildungen mit IHK-Abschluss werden wieder in den Arbeitsmarkt integriert.
Von Mittwoch, 19. November, bis Freitag, 21. November, wird die Gruppe in Bielefeld Werkstätten, Wohngruppen und das Projekt 60+ kennen lernen. Am Samstag, 22. November, steht ein Kolloquium mit Prof. Dr. Horst Biermann in der Technischen Universität Dortmund zum Thema „Berufsbilder in der Behindertenarbeit“ auf dem Programm. Nach Planungsgesprächen für künftige Projekte mit dem IBB reist die Gruppe am Sonntag wieder ab.











