(openPR) 24.10.2003
Seit nunmehr fünf Jahren erfolgt die landwirtschaftliche Beratung in Thüringen auf privater Basis. Im Jahr 1998 erfolgte die Umstellung von der staatlichen Beratung auf die private. Der Prozess der Privatisierung wurde begleitet durch ein Anerkennungsverfahren für Fachkräfte als Privatberater. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt gewährte hierfür bis zum Jahr 2002 eine Anschubfinanzierung von rund 2,65 Mio. Euro. Mit Hilfe dieser Maßnahmen gelang es, die Grundlage für eine funktionsfähige und schlagkräftige privatwirtschaftliche Beratung der Landwirtschafts- betriebe in Thüringen zu schaffen.
Derzeit gibt es in Thüringen 70 anerkannte Berater für verschiedene Beratungs-schwerpunkte wie Betriebswirtschaft, Pflanzenproduktion, Tierproduktion oder Gartenbau. Aber auch für spezielle Richtungen wie beispielsweise Milchwirtschaft, ökologischer Landbau oder Hopfenanbau sind Berater tätig.
Die Möglichkeit der Beratungen wurde gut angenommen. So wurden allein im Jahr 2002 insgesamt 1.422 Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe aller Rechtsformen beraten. Hauptsächlicher Beratungsschwerpunkt war die Betriebswirtschaft, gefolgt von der Produktionsberatung (Pflanzen- und Tierproduktion) und der Umweltberatung.
Die Beratungen werden auch zukünftig einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Auf Grund der Reform der Agrarpolitik der Europäischen Union aber auch im Zusammenhang mit der EU – Osterweiterung wird es eine Vielzahl von Veränderungen geben, bei deren Umsetzung die Betriebe auf eine fundierte Beratung zurückgreifen sollten.
Eine Übersicht über Namen und Fachbereiche der Berater finden Sie unter www.thueringen.de/tmlnu, Themen - Berater - Sachverständige.















