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schlank werden mit basycs

12.11.200810:52 UhrIT, New Media & Software
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Christian Paul, Manager Business Applications und IT-Services, Takata-Petri AG
Christian Paul, Manager Business Applications und IT-Services, Takata-Petri AG

(openPR) Das baden-württembergische Systemhaus basycs, Kraichtal, ist als Spezialist für die Implemen-tierung von SAP auf IBM System i bekannt geworden. Seit Firmengründung 2002 kümmert man sich um den Automobilzulieferer Takata-Petri in ganz Europa.



Schlank werden mit basycs

Takata-Petri, Aschaffenburg, bündelt die europäischen Aktivitäten der Takata Corporation, Tokio, einer der global führenden Hersteller von Insassenschutzsystemen mit einem Umsatz von 3,2 Mrd. €. Als Partner der Automobilindustrie entwickeln und produzieren 11.000 Mitarbeiter in Europa und 35.000 Mitarbeiter weltweit Lenkräder, Airbags und Generatoren, Sicherheitsgurte, technische Kunststoffteile, Kindersitze, Elektronik sowie Sensorik.

Nach der Übernahme der Petri AG durch Takata im Jahr 2000 galt es, die IT-Infrastruktur des neuen Unternehmens zu modernisieren und zu verschlanken. Christian Paul, Manager Business Applications und IT-Services, umreißt die Situation: „Wir wollten einfach standardisieren, har-monisieren und mit unserer Informationstechnologie am Puls der Zeit bleiben.“ Bereits hier, noch vor Gründung der basycs GmbH, begann die Zusammenarbeit mit basycs-Gründer und Ge-schäftsführer Dieter Huber. Der erste Schritt bestand in der Einführung von SAP im HR (Human Resources)-Bereich.

Konzernchef Shigehisa Takada verkündete dann die globale Strategie, SAP auch im Bereich FI/CO (Finance & Controlling) als Standard zu installieren. So schloss sich an die HR-Rollouts vom Stammwerk in die anderen europäischen Werke das Projekt SAP FI/CO an und bereits 2003 implementierte man die entsprechende Software auf der hauseigenen IBM AS/400. Den Bereich MRP, Material Resource Planning, der unter anderem Logistik, Einkauf und Materialwirtschaft umfasst, steuert noch eine andere Software, doch überlegt man, auch hier SAP einzuführen.

Hard- und Software aktuell

Im Dezember 2006 endete die reguläre Gewährleistung von SAP für das Release R3 4.6C. Takata-Petri überlegte nun, ob man in die „Extended Maintenance“ mit höheren Wartungskosten gehen oder den Releasewechsel zu ERP 6.0 in Angriff nehmen sollte. Trotz des höheren Risikos und eines viel größeren Aufwands bei der Datenumwandlung entschied sich die Geschäftsleitung für den Releasewechsel, um europaweit auf dem aktuellen technischen Stand der IT arbeiten zu können. Zudem hatte sich Takata-Petri auf die Fahne geschrieben, alle vier Jahre die IBM Hard-warelandschaft zu modernisieren, beeinflusst von den Garantieleistungen der IBM und der konti-nuierlichen Erneuerung und Verbesserung der AS/400 und ihrer Nachfolger. Dieses Projekt stand für 2007 an, so dass der Releasewechsel und die Hardwaremodernisierung zeitlich zusammenfie-len.

Und so ersetzte die Kraichtaler basycs GmbH 2007 eine der beiden vorhandenen IBM 825 iSe-ries-Maschinen durch ein modernes System i Modell 550. Inzwischen ist auch die zweite 825 iSeries, die den MRP-Betrieb steuerte, ausgewechselt. Zwei IBM System Storage DS8000 Series ersetzen außerdem das Dedicated Storage System durch ein SAN-System. Die beiden Hochver-fügbarkeitssysteme – in getrennten Serverräumen untergebracht – sichern alle Daten durch host-basierte Datenspiegelung und können so im Notfall den Betrieb eines ausgefallenen Speicher-blocks übernehmen. Eine weitere Aufgabe neben der SAP-spezifischen Installation bestand darin, alle Softwaresysteme ohne Ausfälle auf die neue Maschine zu transferieren.

Geschäft für Spezialisten

Paul weiß um die Gefahren: „Es gibt am Markt relativ wenige Berater, die sich mit IBM und noch weniger, die sich zugleich mit SAP auskennen und dabei auch richtig gut sind.“ Marcus Boness von basycs gehört zu ihnen. Als Projektverantwortlicher für Takata-Petri kümmerte er sich neben Geschäftsführer Dieter Huber um alle Basisleistungen, die von Maschinen- und Applikationsseite her notwendig waren, um ERP 6.0 auf System i zu migrieren und sicher zu betreiben. Dazu gehören diverse Maschinenparameter sowie Datenbankeinstellungen – immer unter fachspezifischer Beachtung der SAP-Gegebenheiten. Zudem aktualisierte man die Programme durch etliche Patches und ergänzte sie mit „Legal-Change Packages“, um den aktuellen basis-technischen und gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

Eine besondere Herausforderung im Softwarebereich stellte die Umwandlung der Daten vom ASCII- auf das Unicode-System dar. Denn für einen Global Player wie Takata-Petri ist die Mehr-sprachigkeit der IT-Systeme von eminenter Bedeutung. Unter SAP Rel. 4.6C konnte man mehre-re Codepages noch mit dem MDMP-System (Multi-Display, Multi-Processing) realisieren, ab ERP 6.0 geht das nicht mehr, und gerade die osteuropäischen Sprachen mit ihren spezifischen Sonderzeichen erfordern erheblich größere Datenmengen bei der Umwandlung. Zusätzlich über-prüfte man auch alle Eigenentwicklungen auf ihre Unicodefähigkeit und passte sie gegebenenfalls an, ebenso wie die Schnittstellen zwischen den SAP-Anwendungen und anderen Systemen.

Auch Handarbeit gefragt

Der Hauptaufwand bestand aber tatsächlich darin, ein Vokabular aufzubauen, das die Grundlage für die Konvertierung eines MDMP-Systems zu Unicode bildete. Zwar gibt es Tools von SAP, die diesen Vorgang unterstützen, allerdings nicht in vollem Umfang. Das ist kein SAP-Problem, denn firmenspezifische Anwendungen oder auch Namen muss man zum Teil erst einmal ihrer polnischen, tschechischen oder rumänischen Herkunft zuweisen, damit die entsprechenden Sonderzeichen berücksichtigt werden. Diese Inhalte musste basycs wirklich „von Hand“ definieren und eintippen. Als so genannte „Combined Upgrade and Unicode Conversion (CU&UC)“ gelang das den Kraichtalern problemlos innerhalb des geplanten Zeit- und Aufwandsrahmens.

2005 empfahl SAP für Rumänien noch eine Partnerlösung, die sich als nicht ganz ausgereift herausstellte. Trotzdem setzte Takata-Petri als erstes Unternehmen in Rumänien erfolgreich eine Lohn- und Gehaltsabrechnung mit SAP um. Inzwischen bietet SAP jedoch eine eigene HR-Lösung an, die man im Rahmen des ERP-Releasewechsels parallel zum laufenden Betrieb gleich mit implementierte. Schon nach einem halben Jahr hatte Takata-Petri in Rumänien eine voll integrierte Lohnabrechnung auf der Basis von Standard-SAP-HR-Funktionen auf die Beine gestellt.

Schlanke Lösung

Der CU&UC Releasewechsel mit einem Transfer von 900 Gigabyte dauerte insgesamt dreiein-halb Tage. Da eine Panne Mitarbeiter in ganz Europa betroffen hätte, führte basycs zwei Wochen zuvor den Wechsel auf einem Testsystem durch und bereinigte Kleinigkeiten, so dass der echte Wechsel reibungslos ablief. Alles war von Takata-Petri und basycs gut geplant. Die effektive Projektlaufzeit dauerte trotz Unterbrechungen nur vier Monate und lag voll im Zeitplan. „Für ein Projekt dieser Größe ist das recht fix“, bestätigt Paul.

basycs erarbeitete die Konzeptionen, lieferte die IBM-Maschine, führte die Grundinstallation durch und erledigte die Systemumzüge. Das Systemhaus unterstützte seinen Kunden bei der Ein-richtung verschiedener Testumgebungen, beim Aufbau eines speziellen Vokabulars zur Unicode-Konvertierung und dem eigentlichen Releasewechsel. basycs überprüfte alle Anpassungen, mach-te sie unicodefähig, realisierte und koordinierte die Basistätigkeiten und begleitete das gesamte Testing. Laut Paul verlief alles reibungslos.

Inzwischen arbeitet Takata-Petri mit SAP-HR und -FI/CO in zwölf von vierzehn europäischen Werken, die in Aschaffenburg, Albertshausen, Sachsen, Polen und Rumänien ihren Sitz haben. In Fürth und Tschechien gibt es zurzeit nur die HR-Lösung, FI/CO wird ab Spätherbst 2008 in Be-trieb gehen. In Aschaffenburg betreuen an der Basis heute (nur) zwei Mitarbeiter die IT-Systeme für ganz Europa. „Bei dieser Lösung entsteht mir kein Overhead für den Betrieb, kein enormer Personalaufwand, das läuft alles sehr schlank. Und dass es in all den Jahren keinen einzigen Ausfall gab, spricht für das Prinzip SAP on i“, konstatiert Paul. Ein Satz, den man beim „SAP on i-Experten“ basycs gerne hören wird.

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