Planen und Bauen mit dem Hochwasserschutz
(openPR) Die Stadt Köln und die Regionale 2010 stellten am 6. November ein bundesweit anwendbares Handbuch vor.
Im Rahmen des Regionale 2010-Projektes „wohnen am strom“ haben die Stadt Köln und die Arbeitsgemeinschaft aus Architekten und Ingenieuren ‚rheindenken’ eine Machbarkeitsstudie zu den rechtlichen und technischen Möglichkeiten zum Bau im hochwassergefährdeten Bereich entwickelt. Diese Machbarkeitsstudie wurde von der Stadt Köln und der Regionale 2010 Agentur als Handbuch bundesweit veröffentlicht. Das Handbuch dient allen Fachleuten, die sich mit Planen und Bauen in hochwassergefährdeten Gebieten beschäftigen, als wichtiges Nachschlagewerk.
Mit dem Projekt „wohnen am strom“ verbinden sich nicht nur hohe städtebauliche und politische Erwartungshaltungen, sondern auch komplexe technische Fragestellungen in Verbindung mit dem Thema Hochwasserschutz. Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hatte die Verwaltung im August 2005 damit beauftragt, das Projekt entsprechend umfassend vorzubereiten. Zur erfolgreichen Umsetzung war es darum zwingend erforderlich, vorab die technisch-materiellen Anforderungen zur Hochwassersituation abzuklären. Die Bestimmungen sollten dabei so ausgearbeitet werden, dass sie von Bauherren und Architekten leicht zu verstehen und einfach handhabbar sind sowie als thematischer Grundbaustein auch den möglichen Wettbewerbsunterlagen beigefügt werden können. Die Stadt Köln hatte die Architektengemeinschaft ‚rheindenken’ mit der Entwicklung der Machbarkeitsstudie beauftragt.
Das aus der Machbarkeitsstudie entwickelte Handbuch ist zu einem allgemeinen Nachschlagewerk geworden mit Leitfäden zur rechtlichen und zur technischen Bewertung von Bauten in Hochwassergebieten. Die fachliche Begleitung und Abstimmung innerhalb der Stadtverwaltung erfolgte durch das Stadtplanungsamt, die notwendige juristische Beratung durch Juristen der Stadt Köln.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. wurde das Handbuch der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Hochwassernotgemeinschaft sind Städte und Regionen entlang des Rheins von Mainz bis zur holländischen Grenze zusammengeschlossen. Auch wurden die Ergebnisse des Fotowettbewerbs „Menschen und Hochwasser“ prämiert.
Das Handbuch steht zum Download unter www.regionale2010.de zur Verfügung.
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Über das Unternehmen
Das Wort "Regionale" setzt sich zusammen aus "Region" und "Biennale". Es beschreibt ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich selbst und anderen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben.
Im Jahr 2010 findet die Regionale in der Region Köln/Bonn statt. Sie knüpft an eine Entwicklung an, die im Jahr 2000 mit der Expo Initiative OstWestfalenLippe begann. Es folgten die Euroga 2002plus am mittleren Niederrhein und an der Maas sowie die Regionale links und rechts der Ems im Münsterland im Jahr 2004. 2006 war die Regionale zu Gast im Bergischen Städtedreieck Remscheid, Solingen und Wuppertal. Schauplatz der EuRegionale 2008 war die Grenzregion Aachen mit Belgien und den Niederlanden. Im Jahr 2013 ist die Region Südwestfalen an der Reihe und der Zuschlag des Landes für die Regionale 2016 ging an die Region West-Münsterland.
Regionale heißt "Zukunft gestalten": Ein Prozess, der zeigt, wie eine Region ihre Zukunft aktiv in die Hand nimmt. Ob über große und kleine Projekte, Diskussionen und Emotionen, Synergien und Freundschaften. Ein wichtiges Prinzip der Regionale 2010 ist es, dabei nicht nur Neues zu wagen, sondern die Innovation auch darin zu sehen, die existierende Vielfalt des Standortes Region Köln/Bonn ins rechte Licht zu rücken, für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und verfügbar zu machen und im Sinne von "Brückenschlägen" zu vernetzen.
2010 - das klingt zunächst einmal weit entfernt. Doch die Regionale ist gestern und morgen und vor allem heute! 2010 ist nicht mehr - aber auch nicht weniger - als der Zielpunkt, an dem erkennbar wird, wie wir mit unserer Region umgehen und was wir von ihr erwarten. Die Regionale 2010 entwickelt sich entlang konkreter Arbeitsbereiche, die wir Ihnen auf der Seite "Projekte" kurz vorstellen. Sie mündet in eine Gesamtschau der Projekte im Jahr 2010, eine Art "Rheinische Welt-Ausstellung".
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