(openPR) Ob stagnierende Absatzzahlen der Auslöser oder es die Vorboten des zu erwartenden Nachfragerückgangs der Nachfrage aufgrund der jüngsten Wirren am Kapitalmarkt sind, die Anfragen nach Informationen im Bezug auf das private Bieterverfahren für Wohnimmobilien sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen, meldet der ImmoVerlag, selbst Herausgeber verschiedener Publikationen zum Thema Verkauf im Bieterverfahren.
Allein die kostenlos vom Verlag im Web zur Verfügung gestellte Broschüre „bieterverfahren …der schnellste weg zum besten preis“ wurde in den vergangenen zwei Monaten mehrere tausend Mal besucht. Wobei die übrigen Infoseiten zum Thema Bieterverfahren kaum weniger Interesse hervorriefen.
Für den Herausgeber und Mitautor der Broschüre, Stephan Probst, u.a. ein Beweis dafür, dass in Zeiten stagnierender Nachfrage und merklichen Absatzproblemen seitens der Anbieter nach funktionierenden Alternativen zum traditionellen Angebot von Immobilien gesucht wird. Viele private Eigenheimverkäufer können und wollen einfach nicht länger unbefristet auf den Verkaufs- oder Vermittlungserfolg hoffen, andere haben womöglich erkannt, dass man derzeit kaum mehr für sein Angebot verlangen kann, als der Markt hergibt. Wertet Probst das gestiegene Interesse und fügt hinzu: Wer sich heute am Immobilienmarkt nicht flexibel zeigt, hat verloren – egal ob Makler oder Privatanbieter.
So sehen es wohl auch die Makler, die nach langem Zögern ebenfalls deutlich mehr Interesse am Bieterverfahren zeigen als bisher. Extrem kurze Vermittlungszeiten und weit überdurchschnittliche Abschlussquoten werden auf Nachfrage hierfür ebenso häufig als Ursache genannt, wie die Notwendigkeit die rückläufigen Umsatzzahlen aufzufangen.
Nicht weniger Interesse am Bieterverfahren zeigen nach Angaben des Verlages Bauträger und Entwickler, die in diesem Verfahren ebenfalls Potenzial sehen. Dabei geht es nach eigenen Angaben für diese Branchen immer seltener allein um die Lösung der Restantenproblematik, sondern zunehmend um eine Alternative für das übliche Tagesgeschäft, dem ebenfalls rückläufige Umsätze drohen.












