(openPR) Kanadas wirtschaftlich bedeutendste Provinz Ontario hat sich den Ausbau von Wissenschaft und Forschung auf die Fahnen geschrieben und stellt dafür 9,3 Millionen Euro (15 Mio. kan. Dollar) bereit. Mit dieser Summe unterstützt die Regierung den Aufbau des „International Centre for Neonatal-Perinatal Research“ in Toronto – ein Zentrum, das weltweite Forschungsaktivitäten im Bereich Neugeborenenmedizin koordiniert. Als Leiter konnte der renommierte Neonatologe und Medizinökonom Dr. Shoo K. Lee gewonnen werden.Dr. Shoo K. Lee studierte Medizin an der University of Singapore und promovierte in Harvard zum Thema Gesundheitspolitik mit Schwerpunkt Wirtschaft. Lee war weltweit tätig und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen für seine Arbeit. Unter anderem gründete er die „International Neonatal Collaboration”, bei der mehr als 200 Krankenhäuser aus Kanada, den USA, Südamerika, Europa and Asien Daten zur Verfügung stellen und in der Forschung zusammenarbeiten. Der Mediziner kommt von der University of Alberta nach Toronto, wohin er zudem als Oberarzt für Kinderheilkunde an das Mount Sinai Hospital und als Leiter der Neonatologie an die University of Toronto berufen wurde. Mit den von Ontario bereitgestellten Forschungsmitteln soll Lee dauerhaft das „International Centre for Neonatal-Perinatal Research“ in Toronto etablieren. „Mit seiner Infrastruktur in der Forschung und im Gesundheitswesen gehört Ontario zu den wenigen Standorten auf der Welt, die es mit Harvard oder Stanford aufnehmen können“, begründet Lee seine Zusage für das internationale Forschungs- und Koordinationszentrum in Toronto. Die Investitionen zugunsten des „International Centre for Neonatal-Perinatal Research“ ist Teil von Ontarios Innovation Agenda. Ziel dieses mit etwa 1,9 Milliarden Euro (drei Milliarden kan. Dollar) ausgestatteten und Branchen übergreifenden Programms ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell in marktreife Produkte und Dienstleistungen zu überführen.










