(openPR) Die FDP ist sehr erstaunt über das Verhalten der Fraktionen der SPD und des SSW bei der Abstimmung der Ratsversammlung zur Skateranlage. Alle Vertreter beider Parteien stimmten im Sozialausschuss am 8.10.2008 für den Antrag zur Errichtung einer Skateranlage. 26 Tage später sorgen sie durch ihre Enthaltung für eine Aufhebung dieses Beschlusses. Was vordergründig nach einer Lektion für die Grünen aussieht, die den Antrag ungeschickt in mehreren Gremien einreichten, ist eine verdeckte Abkehr vom Versprechen, die Skaterbahn nach der Landesgartenschau wieder aufzubauen.
Falls SPD und SSW aufgrund der Kostenentwicklung von diesem Projekt Abstand nehmen wollen, sollen sie es offen bekennen. Man kann über den Sinn einer Skateranlage in Schleswig bei Kosten von 155.000 EUR streiten. Durch die Aufhebung des Versprechens gegenüber den Jugendlichen mit einem Verfahrenstrick erreichen SPD und SSW aber vor allem weitere Politikverdrossenheit.
Nach der Streichung der Skaterbahn fordert die FDP alle Fraktionen auf, sinnvolle und preiswertere Angebote für Jugendliche außerhalb des Schul- und Vereinssports zu entwickeln. Jugendliche werden bei der Stadtentwicklung regelmäßig vernachlässigt. Dadurch werden Fehlentwicklungen in der Jugendszene und vermehrter Wegzug nach der Schule gefördert.









