(openPR) Internationale Logistik-Unternehmen investieren in den flächendeckenden Aufbau von Logistikplattformen am Standort Frankreich
Mit über einer Million Unternehmen und rund fünf Millionen Beschäftigten in Europa, davon 1.516.000 allein in Frankreich, ist die Logistik ein eigenständiger und zukunftsfähiger Wirtschaftszweig mit stetigen Zuwachsraten. Sie nimmt innerhalb des europäischen Wirtschaftsgefüges einen wichtigen Platz ein und gilt als Garant für einen effizienten Warenaustausch innerhalb und außerhalb der europäischen Grenzen.
Grundlage für die sprunghafte Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges sind unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise die zunehmende Globalisierung, eine Intensivierung des Containerverkehrs, der Aufbau und die Vernetzung effizienter Transport-Infrastruktureinrichtungen (Schiene & Straße) und der Betrieb von bi- und trimodalen Terminals in Häfen und auf Flughäfen. Auch die Errichtung regionaler und überregionaler Distributionszentren sowie die Ausgestaltung leistungsfähiger IT- und Telekommunikationsnetze, die ein optimiertes Lager- und Transportmanagement ermöglichen, haben zur Entwicklung der Logistik beigetragen.
Frankreich zählt zu den Pionieren der logistischen Revolution, die in den 80er Jahren ihren Anfang nahm. Unter Berücksichtigung der anhaltenden Outsourcingtendenz wird ein weiterer Anstieg der Logistikanbieter erwartet. Neben führenden französischen Transport- und Logistikgruppen wie Norbert Dentressangle, Stef-TFE, Géodis, FM Logistics haben sich auch verschiedene internationale Marktunternehmen wie Fedex, DHL, Kuehne & Nagel, Arvato Services, Schenker, Ziegler, Kaoten Natie, Wincanton, Nippon Express und NYK Logistics in Frankreich angesiedelt. Auch die 2007 getätigten Großinvestitionen untermauern die Attraktivität des Standortes Frankreich: Inbetriebnahme des europäischen Logistikzentrums von IKEA in Fos-sur-Mer mit rund 500 neugeschaffenen Arbeitsplätzen und Einrichtung des bereits zweiten Distributionszentrums von Amazon in der Loiret-Region mit 200 neugeschaffenen Arbeitsplätzen.
Philippe Favre, Präsident der Invest in France Agency, erklärt diese Entwicklung wie folgt: „Frankreich verfügt über eine Reihe entscheidender Standortvorteile und kann Unternehmen aus diesem Bereich zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bieten: eine äußerst günstige geographische Lage mit einer natürlichen Öffnung in Richtung Europa sowie einen direkten Zugang zu einem Markt mit 450 Millionen Verbrauchern. Dazu kommen ein leistungsfähiges und sicheres Transportnetz mit direkten Anbindungen an die wichtigsten europäischen Märkte und ein reifer, transparenter und offener Markt für neue Wettbewerber. Ein weiterer Vorteil sind die auf Gemeindeebene verwalteten Gewerbe- und Industriegebiete mit attraktiven Angeboten für die Anmietung von Lagern aller Art und im internationalen Vergleich geringen Mietkosten.“ Zu den kürzlich durchgeführten Maßnahmen zählen die Reform der autonomen Häfen, die eine Übertragung aller Betriebsanlagen und Arbeitsverträge an Privatunternehmen vorsieht und die Möglichkeit des Erwerbs von Flughafenkonzessionen für private Anbieter. Darüber hinaus trägt die Deregulierung des schienengebundenen Güterverkehrs in Europa, verbunden mit der Einrichtung breiterer Korridore, zur Attraktivität des Standortes bei, sowie der Bau der Binnenwasserstraße Canal Seine-Nord (CSNE) mit Anschluss an das europäische Kanalnetz (Seine Nord-Projekt).












