(openPR) Neben vielen anderen Ereignissen sahen wir letzte Woche vor allem einen starken Rebound an den Börsen.
Viele Börsen weltweit konnten zweistellige Gewinne auf Wochensicht verbuchen. Getrieben wurden sie von einem aggressiven Zinsschritt und positiven Entwicklungen an den Finanzmärkten. So fiel der Libor auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren. Aktuell steht er bei 0,73125%, noch vor wenigen Wochen war er bei 6,43%.
Ebenfalls überraschend ist die Tatsache, dass Donnerstag und Freitag die beiden ersten aufeinanderfolgenden Tage mit Gewinnen im S&P500 und Dow Jones seit dem 25. und 26. September waren. Statistisch betrachtet befinden wir uns seit dem 31. Oktober in der stärkeren Jahreshälfte, vor allem in Wahljahren ist der November ein sehr guter Monat.
Dass jedoch nicht alles gut ist, zeigten uns die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche.
Insbesondere das (vorläufige) Bruttoinlandsprodukt fiel schlecht aus. Mit -0,3% für das 3. Quartal befinden sich die USA in einer Phase negativen Wachstums. Angemerkt sei, dass man von einer Rezession spricht, wenn 2 Quartale mit negativen Wachstum aufeinander folgen.
Ein anderer viel beachteter Indikator fiel auf den niedrigsten Stand jemals, das Consumer Confidence ist mit einem Wert von 38 so schlecht wie nie zuvor.
Aus Deutschland kam die Nachricht, dass Porsche plant in den nächsten Jahren seine Beteiligung an Volkswagen drastisch auszubauen. Die Nachricht, gepaart mit anderen Faktoren wie signifikante Short Positionen, trieb den Kurs der Aktien zwischenzeitlich auf über €1000 und machte VW damit kurzzeitig zum wertvollsten Börsenunternehmen der Welt - vor Exxon Mobil.
Auch die Politik bleibt weiterhin aktiv in Sachen Finanzmarktkrise. Frankreich will beim Weltfinanzgipfel am 15. November einen Plan für eine weltweite Finanzaufsicht vorlegen. Die deutsche Regierung plant zur Abwendung einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaft ein Konjunkturpaket.
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