(openPR) Datum: 5.3.2004 - Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement reist vom 7. bis 9. März 2004 in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation nach Rumänien und Bulgarien. Ziel der Reise ist es, vor dem Hintergrund der Ost-Erweiterung der Europäischen Union auf eine Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den beiden Ländern hinzuwirken.
Zu Beginn seiner Reise am 7. März wird Minister Clement in Temesvar / Rumänien einen deutsch-rumänischen Kfz-Zulieferbetrieb/Reifenhersteller besichtigen und mit deutschen Wirtschaftsvertretern zusammentreffen. Am 8. März sind Begegnungen mit dem Staatspräsidenten, Ion Iliescu, dem Ministerpräsidenten Adrian Nastase und verschiedenen Fachministern (Wirtschaft, Verkehr und Arbeit) vorgesehen. Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dan Ioan Popescu und Dr. Klaus Mangold eröffnet Clement am 8. März in Bukarest die 6. Sitzung des Rumänisch-Deutschen Kooperationsrates, dem offiziellen Dialogforum für Wirtschaftsfragen zwischen Deutschland und Rumänien.
In Sofia / Bulgarien wird Clement am 9. März gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, und der Vizeministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin, Frau Lydia Schuleva, die neue Auslandshandelskammer eröffnen. Davor sind Gespräche mit Staatspräsident Georgi Parvanov, Ministerpräsident Simeon Saksoburgotski und Energieminister Milko Kovatschev geplant.
In den letzten Jahren haben sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den mittel- und südosteuropäischen Reformstaaten und der Bundesrepublik Deutschland mit großer Dynamik entwickelt.
Deutschland ist nach Italien zweitwichtigster Handelspartner Rumäniens. Etwa 15 % des rumänischen Außenhandels werden mit Deutschland abgewickelt.
14% seines Außenhandels wickelt Bulgarien mit Deutschland ab. Deutschland zählt nicht nur zu seinen wichtigsten Handelspartnern, sondern auch zu den größten ausländischen Investoren in Bulgarien.






