(openPR) An einer außergewöhnlichen Aktion des Staatstheaters Nürnberg beteiligt sich die TA Triumph-Adler AG: Das Projekt „AE:G – ArbeitsEnde:Gestern“ verarbeitet in einer Theateraufführung und einer Projektwoche mit dem Motto „Vollbeschäftigung für Alle“, die Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse der ehemaligen AEG-Mitarbeiter nach der Werksschließung am 14. März 2007. Als Nürnberger Traditionsunternehmen und Spezialist in der Bürokommunikation seit über 112 Jahren, stellte die TA Triumph-Adler AG fünfzig historische Schreibmaschinen aus ihren Archivbeständen für die während der Projektwoche angebotene Schreibwerkstatt bereit.
2006 sorgte der Kampf um die Erhaltung des Stammwerkes der AEG Hausgeräte AG bundesweit für Schlagzeilen. Der Kampf der 1750 Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze wurde zum beispielhaften Kampf für den Industriestandort Nürnberg. Mit der Stilllegung des Werks verlor jedoch die gesamte Belegschaft ihre Arbeit. Unter der Leitung von Regisseurin Tina Geißinger wurden seit Februar 2008 Erfahrungen und Erlebnisse der von Arbeitslosigkeit Betroffenen gesammelt und schreibend und spielerisch verarbeitet. Die entstandenen Texte und Materialien bildeten die Grundlage für das Kultur-Projekt.
Für die Projektwoche „Vollbeschäftigung für Alle“ wurde das alte Straßenbahndepot Muggenhof für eine Arbeitswoche wieder eröffnet. Die Räume des alten Straßenbahndepots wurden mit unterschiedlichen Themen belegt, die schlaglichtartig einen Blick auf die bewegte Geschichte von Nürnberg als Industriestandort warfen. Zu diesen Angeboten gehörte auch die von TA Triumph-Adler unterstützte Schreibwerkstatt, wo Besucher an den historischen Schreibmaschinen Gedanken und Notizen niederschreiben oder die Texte ehemaliger AEG-Mitarbeiter lesen konnten. Die besten Textbeiträge der Besucher wurden gesammelt und zum Abschluss der Aktion in einer Lesung vorgetragen.
Als professioneller Büro-Dienstleister kann TA Triumph-Adler ebenfalls auf eine wechselvolle, wenngleich bis heute erfolgreiche Geschichte am Standort Nürnberg zurückblicken. Mit Fahrrädern, später Motorrädern, fing 1896 alles an. Doch schnell wurden die Zeichen der Zeit sowie die Möglichkeiten und Anforderungen in der Bürowelt erkannt und es entstanden die ersten Schreibmaschinen. Viele „Maschinengenerationen“ später und nach unternehmerischen „Zwischenstopps“ bei Volkswagen, Litton Industries und Olivetti ist das Unternehmen heute Deutschlands Marktführer im Document Business und der Spezialist, wenn es um Effizienz im modernen Büro geht. „Bei einer so langen Geschichte, in der es sowohl gute als auch schlechte Zeiten gab, ist das Unternehmen TA Triumph-Adler eng mit der Region Nürnberg verbunden“, so Vorstandssprecher Robert Feldmeier. „Aus diesem Grund freuen wir uns ganz besonders, das Staatstheater Nürnberg bei einem Projekt wie diesem unterstützen zu können.“




