openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wie Medikamente individueller und billiger werden

28.10.200812:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wie Medikamente individueller und billiger werden
Im Labor des RCPE, (c) Das Kunztfoto
Im Labor des RCPE, (c) Das Kunztfoto

(openPR) Die Entwicklung eines einzigen neuen Medikamentes kostet mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro und dauert etwa zwölf Jahre. Nicht zuletzt deshalb kommen pro Jahr nur mehr 20 bis 30 neue Medikamente auf den Markt. Die lange Entwicklungszeit und die enormen Entwicklungskosten sind auch für große Pharmakonzerne zum Problem geworden. Nun ist das neue Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE) rcpe.at in Graz erfolgreich gestartet.



„Pharmaceutical Engineering“ kann bei den angesprochenen Problemen Auswege bieten, erklärt der wissenschaftliche Leiter des „Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE)“, Univ.-Prof. Dr. Johannes Khinast: „In der Pharmaindustrie läuft die Produkt- und Prozessentwicklung oft nach dem Prinzip ‚trial and error’. Beim ‚Pharmaceutical Engineering’ werden nun die wissenschaftlichen Grundlagen dafür gelegt, wie man die Herstellungsprozesse und Produktentwicklung moderner Arzneimittel beschleunigen kann, um die Entwicklungszeiten von etwa 12 Jahren zu verkürzen und die enormen Entwicklungskosten pro Medikament deutlich zu reduzieren. Auch die Produktion eines Medikamentes lässt sich entscheidend verbessern.“

Im RCPE, einem außeruniversitären Kompetenzzentrum für anwendungsorientierte Forschung, das im Sommer 2008 in Graz seinen Vollbetrieb aufgenommen hat, sollen auf dem Gebiet der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung die Grundlagen für eine schnellere und günstigere Medikamentenentwicklung und -herstellung entwickelt werden. Vom Start weg mit dabei sind 13 Institute aus vier Organisationen (TU Graz www.tugraz.at, Joanneum Research www.joanneum.at, Karl-Franzens-Universität Graz www.kfunigraz.ac.at und die Österreichische Akademie der Wissenschaften www.oeaw.ac.at) sowie 15 Unternehmen der Pharmabranche.

Was ist „Pharmaceutical Engineering“?

Neben dem Vorteil der verkürzten Entwicklungszeiten durch verbesserte Prozess- und Produktentwicklung sollen die Medikamente der Zukunft auch „intelligenter“ werden, indem sie auf die Eigenschaften und Gewohnheiten des Einzelnen maßgeschneidert werden und einen Wirkstoff viel gezielter an die Stätte seines Wirkens im Körper bringen. „Pharmaceutical Engineering“ macht es auch möglich, dass die neuen Arzneimittel die verschiedenen Wirkstoffe mit genau definierten Zeitprofilen abgeben.

Gerade begonnen hat im Wintersemester 2008 das neue Master-Studium CPE (Chemical and Pharmaceutical Engineering), das von der TU Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam angeboten und durchgeführt wird und das eng mit dem RCPE verbunden ist. „Neben Grundlagen und pharmazeutischer Prozesstechnik werden auch moderne Konzepte zur Produktentwicklung vermittelt“, erläutert Johannes Khinast die Inhalte dieses in Europa einzigartigen Masterstudiums.

Jobs und Karriere am RCPE

Die Steiermark mit der Landeshauptstadt Graz hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem internationalen Hotspot der Biotechnologie und Life Sciences entwickelt – das RCPE agiert also in einem idealen Umfeld. Innerhalb der nächsten drei Jahre rechnet das Kompetenzzentrum mit dem Entstehen von 80 neuen Arbeitsplätzen für ForscherInnen aus dem In- und Ausland. „Wir sind uns bewusst, wie wichtig Mitarbeiterzufriedenheit für einen lang anhaltenden Unternehmenserfolg ist. Durch flexible Arbeitszeiten sowie verschiedene Teilzeitmodelle wollen wir unseren MitarbeiterInnen die Balance zwischen Berufs- und Privatleben erleichtern“, so Dr. Thomas K. Klein, der kaufmännische Geschäftsführer der RCPE GmbH.

Karrierechancen in F&E ergeben sich speziell für Verfahrenstechniker, Biotechnologen, Chemiker, Physiker, Pharmazeuten oder Spezialisten aus artverwandten Disziplinen. Darüber hinaus bietet die RCPE GmbH ihren MitarbeiterInnen auch die Möglichkeit, die Projektarbeit mit dem Abschluss ihrer akademischen Arbeiten (Diplomarbeiten, Dissertationen) zu verbinden.

Weitere Bilder finden Sie online unter:
http://www.rcpe.at/de/News_Services/Pressefotos.html
Abdruck mit Copyright-Angabe honorarfrei!
(Ende)

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 254579
 1559

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wie Medikamente individueller und billiger werden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von RCPE GmbH

Bild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität GrazBild: Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
Partnerschaft von Takeda, RCPE, InSilicoTrials und der Karl-Franzens-Universität Graz
_Das gemeinsame Forschungsprojekt soll das wissenschaftliche Verständnis biopharmazeutischer Produktionsprozesse erhöhen und bestehende sowie zukünftige Abläufe noch effizienter gestalten._ Graz, Mailand, Wien – Biopharmazeutika sind komplexe Arzneimittel. Während chemisch-synthetische Wirkstoffe aus einigen hundert Atomen bestehen, sind es bei biopharmazeutisch hergestellten oft mehrere tausend. Dank technologischer Fortschritte der letzten 10 Jahre konnten revolutionäre Medikamente für schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs o…
Bild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging TechnologyBild: RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
RCPE gewinnt Großauftrag von Bosch Packaging Technology
Mit dem Zuschlag für eine mehrjährige F&E-Kooperation mit der Firma Bosch Packaging Technology konnte das Grazer Forschungsunternehmen RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering), das als K1-Kompetenzentrum Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung für die Pharmaindustrie betreibt und über 100 MitarbeiterInnen beschäftigt, seinen bislang größten, frei finanzierten Auftrag gewinnen. Das Ziel der Kooperation ist die Erforschung von neuen kontinuierlichen Fertigungsmethoden. Dadurch können Medikamente noch sicherer, s…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Unfälle am Arbeitsplatz vermeidenBild: Unfälle am Arbeitsplatz vermeiden
Unfälle am Arbeitsplatz vermeiden
Halle/Saale. Einige Arbeitsunfälle könnten vermieden werden, wenn insbesondere Chronisch Kranke ihre Medikamente rechtzeitig einnehmen würden. Menschen mit beispielsweise einem zu hohen Blutdruck, Asthma, Schwindel und Diabetes sind dann sehr stark gefährdet, wenn die Medikamente nicht regelmäßig eingenommen werden. Studien zufolge wird die Einnahme …
In der Klinik nach dem Kurzentlassungsbrief fragen: Vertrauen fördert Heilungserfolg
In der Klinik nach dem Kurzentlassungsbrief fragen: Vertrauen fördert Heilungserfolg
… 2012 – Die Krankenhäuser müssen sparen. Die Aufenthaltsdauer von Patienten in Kliniken wird deshalb immer kürzer. Ist der Patient entlassen, müssen viele Medikamente aber unbedingt weiter genommen werden. Nach einer Operation kann es beispielsweise ohne die Anwendung eines Heparinpräparats zu einer Beinvenenthrombose kommen. Die Apothekerkammer Niedersachsen …
Die besten Tipps für die Reiseapotheke - jetzt online
Die besten Tipps für die Reiseapotheke - jetzt online
1. Allgemeine Tipps: - Stellen Sie Ihre Medikamente auf jeden Fall vor der Reise zusammen. Dann haben Sie von Anfang an alles für den Fall der Fälle parat. Wer weiß, ob Sie am Urlaubsort gleich eine Apotheke finden, die alle benötigten Produkte bereit hält. Achtung! Vor allem außerhalb Europas sind Medikamentenfälschungen im Umlauf, die gesundheitsschädlich …
Anti-Suizid-Medikamente Markt boomt 2019: Pfizer, Inc., AstraZeneca plc, Eli Lilly and Company, Allergan plc
Anti-Suizid-Medikamente Markt boomt 2019: Pfizer, Inc., AstraZeneca plc, Eli Lilly and Company, Allergan plc
Globaler Anti-Suizid-Medikamente markt 2019 ist ein umfassender, professioneller Bericht, der einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Faktoren, Beschränkungen, Herausforderungen, Chancen, aktuellen Markt trends und Strategien bietet, die sich auf den globalen Markt auswirken, sowie Schätzungen und Prognosen zu Umsatz und Aktienanalyse. Die …
Bild: Haltbarkeit von ArzneimittelnBild: Haltbarkeit von Arzneimitteln
Haltbarkeit von Arzneimitteln
Medikamente im Sommer richtig lagern Köln – Viele Medikamente verlieren schnell ihre Wirksamkeit, wenn sie falsch aufbewahrt werden. Das gilt besonders für die heißen Sommer¬monate. „Insbesondere Hitze und Feuchtigkeit können die Haltbarkeit von Arzneimitteln verkürzen und die Inhaltsstoffe zersetzen oder verändern. Aber auch extreme Kälte kann schädlich …
Apotheker warnen vor Arzneimittelfälschungen aus dem Internet - Augen auf beim Medikamentenkauf
Apotheker warnen vor Arzneimittelfälschungen aus dem Internet - Augen auf beim Medikamentenkauf
Frankfurt am Main, 18. April 2011 – Tagtäglich kommen am Frankfurter Flughafen, dem größten Einfallstor Deutschlands für diese Ware, gefälschte Medikamente an. Das Fälschen von Arzneimitteln ist ein lukratives Geschäft. Die Gewinne übersteigen sogar bei weitem die Umsätze des Drogenhandels. Da ist es kaum verwunderlich, dass der Handel mit gefälschten …
Neue Patentlizenzen für HIV-Medikamente geben Hoffnung
Neue Patentlizenzen für HIV-Medikamente geben Hoffnung
Neue antiretrovirale Medikamente – bezahlbar auch für die Armen? Pünktlich zur 20. Internationalen Aidskonferenz 2014 vereinbart der Medicines Patent Pool sieben neue Patentlizenzen für die Fertigung generischer HIV-Medikamente. Damit soll die Verfügbarkeit antiretroviraler Therapien in wirtschaftlich armen Ländern erweitert werden. "Diese Nachricht …
Vaniqa – wenn es der Gesichtsbehaarung an den Kragen geht
Vaniqa – wenn es der Gesichtsbehaarung an den Kragen geht
… ist angenehmer, als eine Rasur. Sehr beliebt ist Vaniqa. Vaniqa kann man inzwischen nicht nur in der Apotheke kaufen, sondern auch in der online Apotheke für Lifestyle Medikamente bestellen. Vaniqa ohne Rezept erhält man, wenn man eine kurze online Konsultation abhält. Wenn man die Haarentfernung Creme Vaniqa etwa 4 Wochen anwendet, wird man bereits …
Online-Handel: Vorarlberger Apotheken setzen auf Nahversorgung und Beratung
Online-Handel: Vorarlberger Apotheken setzen auf Nahversorgung und Beratung
Fast 6000 Medikamente stets lagernd – 4000 Nachtdienste pro Jahr Bregenz, 25. Juni 2015 – Ab heute, Donnerstag, ist der Versandhandel mit rezeptfreien Arzneimitteln in Österreich erlaubt. Die 51 niedergelassenen Apotheken in Vorarlberg setzen weiterhin auf Nahversorgung und Beratung vor Ort. Sie bieten ohne Wartezeit Zugriff auf fast 6000 verschiedene …
Kühlpflichtige Medikamente richtig lagern
Kühlpflichtige Medikamente richtig lagern
Longuich, den 04.08.16. Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen stellt Arztpraxen und Krankenhäuser vor ein ernst zu nehmendes Lagerungsproblem, denn viele Medikamente, Impfstoffe und Arzneimittel müssen kühl gelagert werden, um ihre Wirksamkeit nicht einzubüßen. Dazu reicht es nicht aus, die Medikamente einfach in den Keller zu verlagern – eine kontrollierte …
Sie lesen gerade: Wie Medikamente individueller und billiger werden