(openPR) Tag des Passivhauses zeigt innovative Gebäude
Steigende Energiepreise? Für Passivhausbewohner kein Thema! Wer wissen möchte, wie man sich von der Energiepreisentwicklung weitgehend abkoppelt, bekommt beim fünften bundesweiten Tag des Passivhauses Antworten aus erster Hand. Vom 7. bis 9. November 2008 laden auch im Raum Hannover Planer und Bewohner in 18 Neu- und Altbauten zur Hausbesichtigung ein. Die Besucher können vor Ort erleben, wie sich maximaler Wohnkomfort ohne konventionelle Heizung erreichen lässt. Der enercity-Fonds proKlima organisiert die regionale Veranstaltung gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Region Hannover. Initiator des Passivhaustages, der auch international stattfindet, ist die Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland aus Darmstadt.
Passivhäuser sind wahre Sparkünstler: Sie verbrauchen rund 80 Prozent weniger Heizwärme als Neubauten, die nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben errichtet wurden. proKlima verzeichnet in seinem Fördergebiet bisher bereits circa 80 Passivhäuser mit rund 180 Wohneinheiten – Tendenz steigend. „Ich bin vom hohen Komfort und dem angenehmen Wohnklima begeistert“, sagt Jan Norrmann, Mieter einer Passivhauswohnung in Hannover-Linden. Er ist sich nach zehn Monaten in der Wohnung bereits sicher: „Wenn ich einmal umziehe, dann nur wieder in ein Passivhaus.“
Detailinformationen und Fördermöglichkeiten
Das Programm zum Tag des Passivhauses in der Region Hannover steht im Internet unter www.klimaschutz-hannover.de bereit. Es ist ebenfalls möglich, ein Programm-Faltblatt über das Info-Telefon 0511 61623-977 (Montag und Donnerstag von 9 bis 17 Uhr) anzufordern oder direkt im enercity expo Café abzuholen. Die bundesweit zu besichtigenden Passivhäuser sind in einer Datenbank unter www.passivhausprojekte.de aufgeführt.
Attraktive Zuschüsse von proKlima und zinsverbilligte Förderkredite der KfW Förderbank machen die Entscheidung für ein Passivhaus noch leichter. Informationen hierzu und fachliche Tipps bekommt man bei proKlima montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0511 430-1970. Zudem bündelt die Internetseite www.passivhaus-plattform.de alle wesentlichen Informationen zum energiesparenden Bauen. Die proKlima-Zuschüsse gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.
Messe für Energiesparer
Wer beim Tag des Passivhauses auf den Geschmack gekommen ist, der sollte sich direkt einen weiteren Termin vormerken: Vom 14. bis 16. November 2008 findet die Messe EnergieSparTage 2008 im Hannover Congress Centrum (HCC) statt. Regionale Firmen und bundesweit aktive Anbieter informieren die Besucher über ein breites Themenspektrum. Dazu gehören innovative Heiztechnik, Wärmedämmung, Solaranlagen, Komfortlüftungsanlagen, erneuerbare Energien, Stromeinsparung, Fördermittel und Qualitätssicherung. Die Partner der Messe sind neben dem Energie- und Umweltzentrum am Deister e.u.[z.] der enercity-Fonds proKlima sowie die Klimaschutzagentur Region Hannover. proKlima hat für die Besucher ein Vortragsprogramm zusammengestellt, zu dem auch zahlreiche Passivhausvorträge gehören. Weitere Informationen: www.heckmanngmbh.de/EnergieSparTage
Tag des Passivhauses im Raum Hannover
7. bis 9. November 2008
Beginn: Freitag ab 14 Uhr, Samstag ab 10 Uhr, Sonntag ab 9 Uhr
Lokale Veranstalter: enercity-Fonds proKlima,
Klimaschutzagentur Region Hannover
Programm: www.klimaschutz-hannover.de
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Das Passivhaus-Prinzip
Das Passivhaus ermöglicht komfortables Wohnen ohne konventionelle Heizung. Es verbraucht rund 80 Prozent weniger Heizwärme als ein Neubau nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben. Besondere Fenster und eine luftdichte Hülle aus hochwirksamen Dämmpaketen in Außenwänden, Dach und Bodenplatte schließen die Wärme schützend ein. Auch das Nutzen passiver Wärmequellen wie einfallenden Sonnenstrahlen ist typisch für das Passivhaus-Konzept. Der Bedarf an aktiv erzeugter Heizwärme ist nicht auf Null reduziert, aber so gering, dass ein separates Heizkörpersystem nicht mehr erforderlich ist. Man spricht von einem Passivhaus, wenn der Jahresheizenergiebedarf unter 15 Kilowattstunden im Jahr pro Quadratmeter liegt (entspricht etwa 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter im Jahr). Dieser geringe Restwärmebedarf wird über die Zuluft einer Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bereitgestellt. Die Restwärmeerzeugung erfolgt zum Beispiel durch kleine effiziente Wärmepumpen, Gas-Brennwertgeräte oder raumluftunabhängige Holzpelletöfen.












