(openPR) Das Berliner Büro plus4930 Architektur wurde mit der Gestaltung des OVERKILL Shops beauftragt. Um der Geschichte des Shops gerecht zu werden, entwarfen die Architekten ein Gesamtkonzept mit dem Ziel, Fashion und Streetcredibility in einem Laden zu vereinen: Während das Erdgeschoss von innen wie außen komplett verspiegelt ist, wurde das Obergeschoss als "Alt-Berliner Wohnung" restauriert und mit zahlreichen Streetart-Anspielungen ausgestattet. Gemütliche Sofas finden sich dort vor üppigen Tapeten.
Das Herz des Raumes im Erdgeschoss ist eine 3 mal 10 Meter große Schiebetüranlage aus verspiegeltem Glas, die vom Berliner Künstler GEL mit Scratchings "zerstört" wurde. Sobald die Spiegel von der Rückseite beleuchtet werden, wird das Scratching zu einer Lichtskulptur. Die Spiegelwand entwickelt sich zu beiden Seiten in eine gefaltete, reflektierende Regalstruktur. Diese umhüllt die Bestandswände und mündet in einen schwebenden Tresen.
Bestandteil des Konzepts ist auch der neue Ladeneingang: Statt direkt von der Straße, betreten die Kunden den Windfang des Hauseinganges, wo sich "versteckt" der neue Eingang zum Shop befindet. "Dieses Versteckspiel war eine bewusste Entscheidung. Nach außen wird der Shop durch seine Architektur derart auffallen, dass Kunden ihn nicht übersehen können. Passanten werden zusätzlich durch den nicht direkt sichtbaren Eingang neugierig gemacht", so René Krüger von plus4930 Architektur.












