(openPR) Die Franz Kassecker GmbH, mit Firmensitz in Waldsassen in der Oberpfalz, arbeitet derzeit an der Modernisierung des Frankfurter Flughafens. Auf dem Programm stehen am Airport für das Terminal 1, die Sanierung und brandschutztechnische Ertüchtigung der Ebene 0. Das Auftragsvolumen für die Umbaumaßnahmen im Verkehrsbereich des Flughafens beträgt im Gewerk Rohbau etwa vier Millionen Euro, Auftraggeber ist die Fraport AG, Frankfurt.
Die Baumaßnahme wurde im Januar 2008 nach dem vorgeschalteten EU-Verhandlungsverfahren an die Franz Kassecker GmbH vergeben.
Im ersten Bauschritt gilt es, Teile des bestehenden Terminals 1 zu sanieren und zu modernisieren. Ein Thema, das bei laufendem Betrieb und den hohen sicherheitstechnischen Standards am Flughafen Umsicht fordert. Dazu sind bauseits bei den Aktivitäten im Bestand einige Kunstgriffe gefragt. Genau dabei kommen die Stärken des mittelständischen Bauunternehmens voll zum Tragen. So wird die anspruchsvolle statische Funktion mit Sondergründungen für die Druck- und Zugbeanspruchung sichergestellt. Der Verankerung dieser Gründungen dienen Unterfangungen (Betonsäulen), die via Hochdruck-Injektionen im HDI-Verfahren mit 400 bar Druck eingebaut werden. „Für die Stahlbauteile kommt wegen der hohen Beanspruchung Baustahl mit erhöhter Festigkeit – mit dem 1,5-fachen Wert gehärtet – und mit bis zehn Zentimeter starken Blechen zum Einsatz, um die Lastenverteilung zuverlässig und nachhaltig zu regulieren“, weiß Bauleiter Helmut Schaffer.
Weg zum Flieger im Löwengang
Über die gesamte Bauphase hinweg wird der Passagierfluss über so genannte Löwengänge, wie man sie von der Raubtiernummer bei Zirkusvorführungen kennt, behelfsmäßig umgeleitet. Das dient in erster Linie der Sicherheit der Passagiere während der Bauphase
Schon mit dem Baustart fordert das sensible Umfeld an der Baustelle Zugeständnisse. Gilt es doch einerseits, den täglichen Flugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen und den planmäßigen Passagierfluss während der Arbeiten aufrecht zu erhal-ten. Auf der anderen Seite beschert der Flughafen mit seinem fast Rund-um-die-Uhr-Betrieb dem rund zwanzig Mann starken Bautrupp ab und an anstrengende Nächte. Gearbeitet wird dann zwischen 21.30 Uhr abends und 4.30 Uhr, also nachts, wenn der Flugverkehr ruht. Zudem müssen die Männer vom Bau auch noch den im Interesse des Flugbetriebes hohen Sicherheitsvorgaben der Fraport AG genügen.
Die Franz Kassecker GmbH ist von der Fraport AG mit der Ausführung der Arbeiten betraut, weil das Oberpfälzer Bauunternehmen günstigster Bieter war. Kassecker bündelt im Sektor Bau mittelständische Flexibilität mit dem Know-how und der Erfahrung eines großen Konzerns. „Für uns sind derartige Aufträge die hervorstechende Möglichkeit, unsere Stärken wie langjährige Erfahrungswerte, hochmotiviertes Eigenpersonal und übergreifendes Know-how in allen relevanten Bauleistungssparten ins Spiel zu bringen und Großunternehmen wie die Fraport AG langfristig als Kunden an uns zu binden“, weiß Kassecker-Geschäftsführer Dipl. Ing. Walter Arnold.
Schon im Vorfeld hatte die Franz Kassecker GmbH 2007 – als Erstauftrag von der Fraport AG – Abbruch- und Rohbauarbeiten im Terminal 1, Ebene 0 auf der Fläche C am Frankfurter Flughafen realisiert. Das Terminal 1 wird – nach der Fertigstellung im vierten Quartal 2010 - modernste Infrastruktur verkörpern, den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen voll entsprechen und mit hochfunktioneller Brandschutzprävention ausgestattet agieren.
Passagiere und Flugpersonal haben dann rund um die Uhr „Grünes Licht“ in einem richtungsweisenden, hochmodernen Flugterminal 1.
Über die Fraport AG
Die Fraport AG gehört international zu den führenden Konzernen im Airport-Business und betreibt mit dem Flughafen Frankfurt eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Als erfahrener Airport-Manager entwickelt Fraport den Flughafen Frankfurt gemeinsam mit Partnern zur „Frankfurt Airport City“ – einem herausragenden Mobilitäts-, Erlebnis- und Immobilienstandort. Zum Dienstleistungsspektrum der Fraport AG gehören sämtliche Services rund um den Flugbetrieb.
Rund 18.000 Beschäftigte bei Fraport erwirtschafteten 2007 bei 2,33 Millarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis von 213,7 Millio-nen Euro. 2007 begrüßte die Fraport AG in Frankfurt über 54 Millionen Fluggäste, rund 2,1 Millionen Tonnen Luftfracht wurden abgefertigt.


















