(openPR) Bundesliga Ringen erster Heimkampf der Johannis Grizzlys bei der KG Dewangen.
Mission Impossible, wie die Nürnberger Nachrichten die Situation im Lager der Johannis Grizzlys vergleichen, trifft die Situation schon ziemlich gut.
Jede Woche gibt’s eins auf die Mütze. Trotzdem nehmen die Youngsters des SV Johannis 07 die Situation nicht allzu schwer und motivieren sich über Zusammenhalt und Teamgeist. Auch von anderen wird das inzwischen mit Respekt gesehen.
Zum Auftakt der Rückrunde sah es im Vergleich zur Vorrunde gegen Dewangen etwas besser aus, wo man noch ein 34:1 Debakel zu Hause erlebte.
So zeigte der Gastgeber Dewangen im Vorfeld ebenfalls Respekt vor unserer Mannschaft. Zumindest war in der Kampfankündigung im Internet davon zu lesen. „In der Zwischenzeit ist in den Nürnbergern jedoch der Kampftrieb erwacht und trotz eines reduzierten Kaders erzielten sie zum Teil achtbare Ergebnisse.“ war dort zu lesen.
So konnte man beim 29:9 zwei Kämpfe gewinnen. Einer davon ging mit drei Punkten auf das Konto von Tim Schleicher, der durch den Stilartwechsel (er tritt nun in seiner Spezialstilart Freistil an) in der Rückrunde im Vorteil ist. So gewann er gegen den griechisch römisch Spezialisten Mariusz Los (Polen) und revanchierte sich für die Niederlage in der Vorrunde.
Sogar vier Punkte konnte Sebastian Krieger durch einen Schultersieg wie schon in der Vorwoche beisteuern.
Beachtenswert auch die Entwicklung von Kevin Herrmann (16 Jahre), der gegen den diesjährigen Vizeweltmeister der 35-40 Jährigen Senioren Michael Rahut nur eine knappe Niederlage zuließ.
Auch Fabian Schmitt (16 Jahre) kommt der Stilartwechsel in der Rückrunde zugute, zeigte sich gegenüber der Vorrunde verbessert und gewann sogar eine Runde gegen Paul Penner.
Weiterhin erfolgrech blieb die Reservemannschaft beim 27:10 gegen den SV Mietraching (immerhin letztes Jahr noch in der zweiten Bundesliga). In sieben von 10 Kämpfen gingen die Gastgeber aus Nürnberg als Sieger von der Matte. Dabei gab es durch Marc Pöhlmann, Sven Dürmeier, Mario Besold. Martin Klopf und Christoph Pscherer gleich fünfmal die Höchstwertung durch Schultersiege bzw. technische Überlegenheit. Weiterhin eine weiße Weste behielten Martin Klopf und Marc Pöhlmann die alle ihre bisherigen Einsätze in der Oberliga gewannen. Martin Klopf führt damit auch die Bestenliste in der bayerischen Oberliga an. Er verlies in sieben von acht Kämpfen jeweils mit der Maximalausbeute von 4 Punkten die Matte.
Überraschend hingegen war die Niederlage von Neuzugang Lajos Virag.
Erstmalig wurde in 120kg Lajos Virag (Ungarn), der für die Bundesliga vorgesehen war, eingesetzt. Seine Niederlage muss als Enttäuschung angesehen werden, er konnte trotz mächtiger Unterstützung durch das Publikum nur eine Wertung machen. Dies konnte jedoch die Freude von Betreuer Günther Baumeister nicht trüben, der mit seiner Mannschaft nach der Niederlage von Verfolger Untergriesbach beim Nachbarn SC 04 die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung anführt.











