(openPR) ADAC: Auto-Ersatzteile müssen bezahlbar bleiben
30.10.2003 - Wenn der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum neuen Geschmacksmusterreformgesetz wie geplant umgesetzt wird, besteht die Gefahr, dass Auto-Ersatzteile schon bald teurer werden. Der ADAC fordert deshalb für das neue Gesetz eine Reparaturklausel. So könnte gewährleistet werden, dass der zwischen Automobilherstellern und Teileherstellern notwendige Wettbewerb erhalten bleibt oder sogar verbessert wird. Ohne Reparaturklausel könnten die Autohersteller durchsetzen, dass die zur Reparatur von Karosserieschäden notwendigen Ersatzteile nur noch vom Autohersteller selbst vertrieben werden dürfen.
Das Argument, dass ein umfassender Designschutz den Verbraucher vor minderwertigen Ersatzteilen schützt, ist nicht überzeugend. Nach den Erfahrungen des ADAC geht von Nachbauteilen im Karosseriebereich, die im freien Teilehandel gekauft werden, im Allgemeinen kein erhöhtes Risiko aus. Bei einer Monopolstellung der Autohersteller und dadurch bedingten höheren Ersatzteilpreisen könnten schon kleinere Blechschäden bei älteren Fahrzeugen schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden führen.











