(openPR) Wieder einmal können wir auf eine sehr bewegte Woche zurückblicken. Der Dow Jones Industrial Average konnte in den vergangenen fünf Handelstagen gleich zwei Rekorde erzielen. Am Montag kam es zum größten Punktgewinn (+936 Punkte) in der Geschichte und dann gleich zwei Tage später zum zweitgrößten punktmäßigen Verlust (-733 Punkte). Diese enormen Ausschläge in beide Richtungen ließen auch den Volatilitätsindex (VIX) steigen.
Positiv herauszustellen ist, dass der Libor (London Interbank Offered Rate) in der vergangenen Woche von 5,09% auf 1,66% fiel.
Ebenfalls positiv kann man die Aussagen von Warren Buffett interpretieren, der für sein privates Portfolio nun wieder amerikanische Unternehmen kauft. Wobei er auch klar gemacht hat, dass selbst er nicht weiß, wann sich die Situation an den Märkten wieder bessern wird. Er weiß nur, dass sie sich wieder positiv entwickeln wird.
Regierungen weltweit haben bisher nie da gewesene Rettungspakete geschnürt um dem Finanzsektor genügend Liquidität zu verschaffen und so einen Zusammenbruch des gesamten Systems zu vermeiden.
Nicht zu übersehen sind jedoch auch die schlechten wirtschaftlichen Daten - nicht nur aus den USA. Es hat den Anschein, als ob vielen Industriestaaten eine Rezession drohe. Das Vertrauen in die Wirtschaft ist - bestärkt durch die Finanzmarktkrise - auf einem niedrigen Niveau. Nicht nur in den USA und Europa, sondern auch in Lateinamerika und in Asien.
Indikatoren, die diese Entwicklung untermalen, sind zum einen der starke Rückgang des Erdölpreises und auch der Rückgang des Baltic Dry Index (welcher ein wichtiger Index für das weltweite Verschiffen von Frachtgütern auf Standardrouten - und somit ein Indikator für das weltweite Wachstum ist).
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