(openPR) Der Olivenhain am Rhein
Silbrig-Grün glänzen die schmalen Blätter der Olivenbäume in der Herbstsonne. Einige Oliven sind bereits von einem olivgrün in eine blasses blau-violett gewechselt. Wir befinden uns nicht in Mittelitalien sondern im Kölner Westen, im Olivenhain des Olivenöl-Importeurs Stephan Marzak.
Kölnisch Wasser, Kölsch, Karneval, Kölsch, der 1. FC Köln und jetzt 170 Olivenbäume im Kölner Olivenhain. Das passt doch nicht zusammen!
„Doch, es sieht zwar auf den Blick etwas unwirklich aus, aber wir hatten uns auf dieses Projekt sehr gut vorbereitet, denn Olivenbaum ist nicht gleich Olivenbaum. Wir gehen jetzt in den 4. Winter - die Klimaveränderungen fördern unser Projekt äußerst positiv und das finanzielle Risko war nicht so hoch, wie man sich dies vielleicht vorstellt,“ sagt der rheinische Olivenbaum-Pionier.
„Zum einen haben wir mehrheitlich 2jährige Olivenbäume gepflanzt, der Einkaufspreis für diese Bäume ist relativ niedrig. Zum anderen haben wir schon vor über 10 Jahren mit unserer Recherche begonnen“, entgegnet Stephan Marzak.
„In den letzten 10 Jahre habe ich mich intensiv mit italienischer Fachliteratur beschäftigt und mich mit meinen Olivenöl-Produzenten ausgetauscht. In dieser Zeit haben sich bei uns viele Olivenbäume aus den verschiedenen italienischen Regionen angesammelt, die wir in große Kübel gepflanzt haben.
Diese stehen ganzjährig in großen Kübeln vor unseren Geschäftsräumen. Für einige süditalienische Sorten ist das Klima bei uns zu streßig.
Andere blühen hingegen im wahrsten Sinne des Wortes bei uns in der Kölner Bucht auf: im Frühsommer stehen sie in voller Blüte und tragen im Spätherbst reife Oliven. Mit diesen Sorten arbeiten wir seit über 4 Jahren sehr erfolgreich in unserem Hain. Diese Vorbereitungszeit zahlt sich jetzt aus.“
In den Monaten Oktober bis Dezember ist in Italien Haupterntezeit. Wie sieht es mit Ihren Erntevorbereitungen in diesem Jahr aus und wann gibt es Ihr erstes eigenes Olivenöl?
„Wahrscheinlich werden wir in diesem Jahr erst Anfang Dezember ernten. Im letzten Jahr waren wir Ende November noch etwas zu früh dran. Jedoch werden wir dieses Jahr, bedingt durch unseren Umzug mengenmäßig weniger ernten als im letzten Jahr – da hatten wir einen Ertrag von rund 25 kg bei rund 50 tragenenden Bäumen.
Die nächsten Jahre werden noch sehr spannend und für das erste eigene Öl werden wir uns noch noch rund 4 bis 5 Jahre gedulden müssen, denn dafür haben wir z Zt noch zu viel junge Bäume, die noch etwas wachsen müssen.
In der Zwischenzeit legen wir die Früchte ein, wir haben da zwei einfache Rezepte mit sensationellen köstlichen Ergebnissen.“
Galt der Olivenbaum noch bis vor 10 Jahren als absoluter Exot unter den Zierpflanzen, so hat sich dieses Bild in den letzten Jahren stark geändert.
Heutzutage scheint er allgegenwärtig zu sein: Egal ob als kleiner, puschelig geschnittener Kugelkopf für rund € 20,00 auf Balkon oder Terrasse, im großen Kübel auf der Terrasse oder vor italienischen Restaurants oder gar als repräsentativer tonnenschwerer Solitär im Entrèe von Versicherungen oder in besseren Villengegenden.
Olivenbäume in Nordrhein-Westfalen
So heißt der Fernsehbeitrag des WDR Fernsehen in der Sendung Servicezeit Wohnen & Garten, die am Donnerstag den 16.10.2008 in der Zeit von 18:20 bis 18:50 gesendet wird.
Der Beitrag verfolgt den kompletten Jahreszyklus des Kölner Olivenhains: vom Pflanzen der Bäume, über die Blüte zur die Ernte und die Verarbeitung der Oliven zu den genußfertigen Rheinischen Tafeloliven.
Die umfangreiche Dokumentation mit vielen nützlichen Insider-Tipps für den Anbau und die Pflege des Olivenbaums bis zur Verwendung der Früchte wurde vom Rheinischen Olivenbaum-Pionier Stephan Marzak zusammengestellt.
Diese PDF-Datei kann von jedem interessierten Olivenbaum-Hobby-Gärtner kostenlos unter www.olive-e-piu.de heruntergeladen werden.












