(openPR) 450 Jahre Universitätsstadt Jena
Herausgeberinnen: Birgitt Hellmann, Doris Weilandt
Der „Musensitz an der Saale“, wie sich der Titel aus dem „Küchenlatein“ ins Deutsche übersetzen ließe, hatte viele Orte für seine Geister: das Collegium Jenense, „Zur Rose“ und die Rosensäle, die Wucherei, das Wilhelmerschloss, das Universitätshauptgebäude und Häuser am Markt. Das Buch zum Universitätsgeburtstag beleuchtet die Stätten, die seit 450 Jahren von der Universität für Lehre, Forschung und zum Feiern genutzt wurden. Erstmals wird Geschichte über eine Vielzahl von Bildern, die im Stadtmuseum Jena und weiteren Sammlungen, Archiven und Büchern entdeckt wurden, erzählt. So werden für den Leser entgegen herkömmlichen Darstellungen neue Sichtweisen auf ausgewählte Ereignisse und Personen, die den Ruf Jenas als „Stapelstadt des Wissens“ mitbegründet haben, möglich. Darunter befinden sich natürlich auch die großen Namen - einer der ersten Professoren, Johann Stigel, der Naturwissenschaftler Erhard Weigel, der Mediziner Werner Rolfinck, der Botaniker Matthias Jakob Schleiden, der Historiker Friedrich Schiller und Geheimrat Johann Wolfgang Goethe, der Promovend „in absentia“ Karl Marx. Der Campus im Herzen der Stadt sorgte für die enge Verbindung, die Bürger und Universität miteinander eingingen. Welche Rolle sich die Alma mater Jenensis im europäischen Kontext zugedacht hatte, kommt durch Professorenporträts, Gedenkmünzen, Wappen und in Auftrag gegebene Gemälde zur Sprache.
„Jena musarum salanarum sedes“ wird in dieser Woche auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Erschienen ist der durchgehend farbige Band mit 150 Abbildungen auf 128 Seiten beim Jenaer Verlag Vopelius.
ISBN 978-3-939718-44-4








