(openPR) Optische Mess- und Prüfsysteme / Optische Inspektionssysteme
In dem verarbeitenden Gewerbe (Entwicklung – Produktion), im Verkauf, der Logistik, in der Medizin, in der Erfassung und Restauration von historischen Kunstschätzen wird es immer wichtiger, entsprechende Objekte schnell, 100%ig, qualitativ reproduzierbar und bei einfacher Bedienung zu erfassen.
Hierbei gewinnen die Automatischen Optischen Inspektionssysteme immer mehr an Bedeutung. AOI sind Inspektions- bzw. Prüf- und Meßsysteme, die auf Basis von Laser und/oder Bildverarbeitung basieren. Sie können zusammen mit anderen Systemen, wie z.B. der Mikroskopie eingesetzt werden. In manchen Industriezweigen, wie z.B. in der Elektronik und Chipherstellung sind ohne sie keine modernen Produktionsanlagen betreibbar. Die optischen Technologien gehören zu den wichtigsten Schlüssel- und Querschnittstechnologien des 21. Jahrhunderts.
Die wichtigsten Arten sind die Laserabtastung, die Erkennung mittels verschiedener
Kameras bzw. Kamerapositionen und die Musterprojektion.
Dabei können nach Erfordernis entsprechende Systeme für den stationären oder den flexiblen Einsatz konzipiert werden. Die Systeme werden nach einer Kundenstudie durch den Hersteller an die Anforderungen des Auftraggebers angepasst.
Optische Mess- und Prüfsysteme werden eingesetzt zum Lesen von Bar Codes, Längen-, 2D und 3D Messungen, zur Form- und Geometrieprüfung, Klarschriftlesen von Aufdrucken und Displays, Prüfen auf Farbrichtigkeit, Struktur- und Materialfehler, etc.
Da die optischen Systeme berührungslos arbeiten, können sie vielfältiger eingesetzt werden als herkömmliche Mess- und Prüfsysteme. So können selbst schlecht messbare Teile wie z.B. empfindliche, heiße und bewegte Bauteile selbst bei hohen Transportgeschwindigkeiten in der Fertigungslinie vermessen werden.
Durch hohe Messfrequenzen werden die kurzen Prüfzeiten realisiert.
So können diese Systeme nicht nur in der Fertigung sondern auch u.a. bei der Modellentwicklung, dem Reverse Engineering, der Qualitätskontrolle, dem
Soll-Ist-Vergleich, der Einbaukontrolle (Packing) und dem Rapid Prototyping eingesetzt werden. Die Anwendung kann bei den verschiedensten Materialien wie Metall, Kunststoff, Gummi, Glas, Holz, Textilien erfolgen.
Die optischen Mess- und Prüfsysteme haben viele Vorteile. Sie ersetzen viele herkömmliche Mess- und Prüfmittel. Sie können eingesetzt werden bei Längen-, Abstands- und Tiefenmessungen, Durchmesser, Winkel- und Radienmessung, zur Erfassung von Formtolleranzen und Oberflächenbeschaffenheiten. Sie eignen sich zur Stichprobenkontrolle aber auch bei für 100%ige Prüfungen.
Durch den Einsatz von optischen Mess- und Prüfsystemen kann die Anzahl der
Mess- und Prüfmittel reduziert werden.
Die Prüfmittelüberwachung erfolgt automatisch und ist selbstjustierend.
Subjektive Einflüsse wie persönliche Toleranzen, Ermessensspielraum oder die Tagesform entfallen. Es werden stets qualitative, reproduzierbare Werte bei 100%iger Erfassung aller Messvorgaben bei einfacher Bedienung dokumentiert.
Über entsprechende Schnittstellen ist die Kommunikation mit anderen Rechnern möglich.
Durch fertigungsnahen Einsatz werden Kosten für separate Prüfplätze oder Prüfräume gespart. Mit den optischen Mess- und Prüfsystemen kann man bei gleichzeitiger statistischer Auswertung Störungen oder Trends sofort erkennen und sofort manuell oder automatisch gegensteuern. Dadurch ist eine laufende Optimierung des Fertigungsprozesses und damit eine konstante Produktqualität möglich.
Kosteneinsparungen werden außer bei den Qualitätskosten, den Anschaffungs-, Überwachungs- und Kalibrierungskosten auch bei den Fehlerkosten durch Senkung des Ausschusses und der Nacharbeit erzielt.
Bei Änderungen am Produkt oder der Fertigung ähnlicher Produkte müssen nur noch die neuen Parameter eingegeben werden. Die Anschaffung neuer Prüf- und Messmittel entfällt.
Für Rückfragen:
DUDEK CONSULTING
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