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Ferndiagnose bei Fahrzeugen vergrößert Kundendienstpotenzial von Automobilherstellern

01.01.200410:00 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Europamarkt für Systeme zur Fahrzeug-Ferndiagnose



Frankfurt am Main, 06 November 2002 - Überdurchschnittlich gute Wachstumschancen bescheinigt eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (www.transportation.frost.com) dem Europamarkt für Fahrzeug-Ferndiagnose. Die neuartigen Systeme dienen dazu, Daten über den technischen Zustand direkt aus Fahrzeugen heraus per Funk an entsprechende Servicezentralen zu übermitteln. Bei der Ausstattung von Fahrzeugen mit diesem neuen Service, der Vorteile für PKW-Besitzer, Fuhrparkbetreiber und Fahrzeughersteller bietet, soll der Umsatz von 180,51 Millionen Euro (2001) auf 1,88 Milliarden Euro (2009) ansteigen.



Fahrzeug-Ferndiagnose (Remote Vehicle Diagnostics - RVD) bietet den Autoherstellern Einsparpotenziale bei Garantieleistungen, Produktentwicklung und Marketing sowie Wettbewerbsvorteile durch Produktdifferenzierung und verbesserten Service. Gerade bei neueingeführten Modellen können die technischen Daten aus dem Fahrzeugbetrieb dazu genutzt werden, Verbesserungen in der Fertigung einzuführen. Durch Fahrzeug-Ferndiagnose können die Hersteller zudem eine zentrale Position in Vertrieb und Kundendienst besetzen und engere Kundenbeziehungen aufbauen. Durch die direkte Verbindung mit dem Fahrzeugbesitzer können die Hersteller nun endlich auch ohne den Umweg über den Händler Serviceleistungen anbieten, auch für Fahrzeuge, die den Halter gewechselt haben.

Auch Fuhrparkbetreibern bringt Fahrzeug-Ferndiagnose durch Optimierung der Wartung und Vermeidung von Pannen ein enormes Kostensenkungspotenzial. Darüber hinaus dürfte Fahrzeug-Ferndiagnose im Paket mit Fuhrparkmanagement-Systemen oder anderen Telematikdiensten angeboten werden, sodass sich die Telematikhardware im Fahrzeug auch für die Ferndiagnose nutzen ließe.

Auch die Fahrzeughalter habe Vorteile, da Sie über notwendige Wartungen und Reparaturen durch die Hersteller informiert werden. Bei dem anstehenden Werkstattbesuch sollten dank der übermittelten Informationen dann bereits alle benötigten Ersatzteile bereitliegen, was Zeit- und Kostenersparnis bedeutet.

Alle Fahrzeughersteller ziehen mit

Ursprünglich entwickelt als Nur-Lese-Option, bei der Fehlercodes übermittelt und in Datenzentren entschlüsselt werden, soll sich Fahrzeug-Ferndiagnose von passiver und periodischer Diagnostik zu fahrzeuginitiierter Fehlermitteilung und Prognostik entwickeln. Nach Anil Valsan, Research Analyst bei Frost & Sullivan, wollen praktisch alle Autohersteller Fahrzeug-Ferndiagnose kurz- oder mittelfristig einführen, legen sich bezüglich des Szenarios aber noch nicht fest, bevor nicht Probleme wie Infrastrukturkosten, begrenzte Bandbreite und Umgang mit der technischen Veralterung von Komponenten gelöst sind.

Einsatz zuerst bei Luxusmodellen

Im PKW-Bereich werden in Europa voraussichtlich Unternehmen wie DaimlerChrysler, BMW und die Fiat-Gruppe mit den Marken Lancia und Alfa Romeo den Anfang machen, im Nutzfahrzeugbereich DaimlerChrysler, Volvo und Scania. Die Einführung soll 2003 bei Herstellern wie BMW, Fiat, Volvo und PSA im Luxussegment beginnen. Ab 2004/05 dürfte der Service dann allmählich in Fahrzeugen der Ober- und Mittelklasse zunächst als Sonderausstattung eingeführt werden. In den unteren Segmenten wird Fahrzeug-Ferndiagnose im Prognosezeitraum wohl nur als Sonderzubehör verfügbar sein, wobei die Zahl der eingebauten Systeme von der Attraktivität des angebotenen Gesamtpaketes abhängen wird.

Mehr als fünf Millionen Einheiten im Jahr 2009

Nach 2003/04 wird der Europamarkt sein stärkstes Wachstum erreichen und bis 2009 auf 5,38 Millionen Einheiten klettern. In dieser Phase schnellen Wachstums können Fahrzeughersteller, Telematiksystem- und Dienstanbieter besonders von einer Vorreiterrolle profitieren. Gegen Ende des Prognosezeitraumes dürfte der PKW-Markt für 95 Prozent des Umsatzes aufkommen.

Für eine effektive Nutzung von Fahrzeug-Ferndiagnose müssen die Fahrzeughersteller intern und in Vertrieb und Kundendienst Umstrukturierungen vornehmen. Während die PKW-Hersteller dabei die Geheimhaltung ihrer Daten verteidigen werden, dürften die Hersteller von Nutzfahrzeugen zur Standardisierung von diagnostischen Codes, Kommunikationsprotokollen, Softwarekomponenten und fahrzeuginternen Netzen stärker untereinander und mit anderen an der Wertschöpfungskette Beteiligten kooperieren.

 

Titel der Analyse:

Frost & Sullivan’s Analysis Of The European Remote Vehicle Diagnostics Market

(Report B102)

Preis der Analyse: Euro 6.500,--

 

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.

 

Weitere Informationen:
 
Stefan Gerhardt
Public Relations Manager
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566
E-Mail
http://www.presse.frost.com
 

Europamarkt für Systeme zur Fahrzeug-Ferndiagnose

Umsatzprognose bis 2009

Angaben in Millionen Euro

Quelle: Frost & Sullivan Report B102 (11/02)






Jahr


Stückzahl

(in Tausend)


Umsätze

(in Millionen Euro)



2001


241


180



2002


266


183



2003


550


348



2004


1.174


665



2005


2.002


996



2006


2.704


1.170



2007


3.636


1.412



2008


4.941


1.775



2009


5.381

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