(openPR) Seit dem Beginn der Finanzkrise ist ein regelrechter Run auf physisches Gold zu beobachten. Vorwiegend Privatkunden erwerben in großem Stile Goldbarren und Münzen. Die große Nachfrage hat dazu geführt, dass der zuletzt arg gebeutelte Goldpreis sich nun wieder auf über 900$ pro Unze verteuert hat. Davor war die Unze Gold von ihrem Höchstpreis von 1033$ im März auf unter 750$ gefallen.
Die Finanzexperten von altersportal.de warnen in diesem Zusammenhang vor falschen Erwartungen gegenüber dem Edelmetall: Eine Wertanlage mit Schwankungsbreiten von 30% und mit enger Anbindung an eine Fremdwährung bietet Kleinanlegern keine Sicherheit, sondern setzt das Vermögen einem verstärkten Risiko aus – so Sidney Batt, Finanzplaner mit eidg. FA.
Realwerte, so betont der Finanzexperte weiter, wirken nicht kurzfristig. Die Preisstellung bei Realwerten sei in der Regel extrem emotional. Wer nicht mit kühlem Kopf agiere, kaufe mit Gold eine Anlage, welche kurzfristig nur koste und keinen Ertrag bringe, mittelfristig mit großen Preisschwankungen zu kämpfen habe und langfristig eventuell, aber keinesfalls sicher, den Wert erhalten könne. Gold könne deshalb eine sinnvolle Beimischung zu einem gut sortierten Vermögensdepot sein, aber als kurzfristig anzusteuernder sicherer Hafen sei es – insbesondere für ältere Kleinanleger – nicht geeignet.
Wer in der aktuellen Situation kein Vertrauen in reine Geldwerte oder Aktienanlagen hat, sollte als Alternative Investitionen in gut geführte Immobilienfonds ins Auge fassen. Grundsätzlich weist altersportal.de darauf hin, dass gerade konservativ orientierte Kleinanleger gut beraten sind, Ruhe zu bewahren. Kurzfristig seien ihre Guthaben bei Deutschen Banken nicht in Gefahr.







