(openPR) Die Automobilhersteller haben in ihrer Einschätzung unisono die Hoffnung auf eine baldige Besserung für die Autobranche kräftig gedämpft.
Marken, wie etwa Porsche oder BMW die hohe Absatzanteile im US-Markt haben, bekommen den verschärften Druck ungebremst zu spüren. Durch das Rückfahren der Produktion haben sich Hersteller wie GM und Toyota dazu entschlossen die Situation nicht noch durch die Erhöhung der Überproduktionsquote zu verschlimmbessern.
Nur wenige hätten prognostiziert, dass die Märkte mit diesen Auswirkungen so schnell abtauchen. Alle Pläne und Budgets für das laufende Jahr sind obsolet. "Offensichtlich ist die Finanzkrise in der Realwelt und auf den Automärkten angekommen." Dabei tappen die Manager bei Prognosen im Dunkeln. "Im Moment haben wir alle die nächste Woche im Blick, über die wir bereits nur wenig wissen", sagte Dieter Zetsche.
Während einige Branchenkenner das Durchschreiten der Talsohle für das Jahr 2009 optimistisch prognostizieren, sehen andere den Verlauf der aktuellen Krise noch über 2010 hinaus.
Zur aktiven Zukunftssicherung erachten wir es als zwingend erforderlich, dass die gesamte Branche zur Überwindung dieser Kriese, etwas näher zusammenrückt. Bei allem Respekt vor den Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft sollten die angestrebten EU- Unterstützungen sinnvoll zur Lösung der Kernproblematik verwendet werden und nicht zur Symptombekämpfung eingesetzt werden.
EU- Unterstützung ja, dann aber auch bitte zweckgebunden zur Existenzsicherung im Handel.
Markt, Zulassungszahlen und Rendite sind keine imaginären Faktoren, sondern werden nur in der direkten Interaktion mit dem Verbraucher beeinflusst und generiert.
Und hier steht nun mal der Automobilhandel an vorderster Front. Vor diesem Hintergrund erachten wir es als vornehmliche Aufgabenstellung, die Erlebnisse und Ergebnisse am Point of Sales zeitnah für Strategieanpassung ernsthaft einzubeziehen. Dies bedingt natürlich, dass die entsprechenden Informationen auch gebündelt und gewichtet den Entscheidungsträgern der Herstellerstrategien vorliegen.
Um hier nicht in Gefahr zu laufen, dass Entscheidungen nur auf der Basis des Inputs von „Anderen“ getroffen werden, sind wir alle gefordert unseren Beitrag zu leisten.
Andere Branchen haben nur so ganzheitliche Lösungen erzielt. Nicht zuletzt vor diesem Hinterrund haben wir dieses Forum eingerichtet und sprechen Sie direkt an.
Denn Sie sind die Automobilbranche, unabhängig davon in welcher Ebene und in welcher Funktion Sie in der Wertschärfungskette unserer Branche tätig sind.
Quo Vadis Automobilbranche?.
Tragen Sie aktiv dazu bei, dass nicht zunehmend Reserven aufgebraucht werden und folgend nur noch die überleben werden deren Auflösung der Reserven am längsten vorhält.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wenn Sie anonym bleiben wollen, können Sie sich auch gerne an meine Emailadresse wenden und Ihre Meinung wird dann von uns kommuniziert. Für Anregungen, Rückfragen oder spezifische Problemstellungen steht Ihnen Dealer Development Europe und natürlich ich persönlich gerne zur Verfügung
Mit automobilen Grüßen,
Steffen Karl
Director Dealer Development
Senior Account Executive DealerGroups
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Dieser Information wurde von Steffen Karl für die Gruppe "Automotive Dealer Development in Europe" verfasst.
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