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„Der Krampf mit der Vene“

10.10.200809:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Der Krampf mit der Vene“
Mit der farbcodierten Duplexsonografie lassen sich Venenerkrankungen leicht diagnostizieren.
Mit der farbcodierten Duplexsonografie lassen sich Venenerkrankungen leicht diagnostizieren.

(openPR) Hamburg/Düren, 09. Oktober 2008. „Venenerkrankungen sind Volkskrankheiten. Rund 90 Prozent aller Deutschen haben Veränderungen an ihren Venen“, verrät der Kölner Venenspezialist Dr. Bernhard Bulling beim Präsentationsslot des Industrieverbandes eurocom (Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel e.V.) anlässlich der Medica PreView am 9. Oktober 2008 in Hamburg. Damit tritt Bulling auch einer weit verbreiteten Annahme entgegen, dass Venenerkrankungen in erster Linie ältere Frauen betreffen: „Zwar haben Frauen beispielsweise aufgrund hormoneller Veränderungen in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko. Aber auch Männer und sogar jüngere Menschen leiden in nicht unerheblichem Maße an Venenerkrankungen.“



Während für den Laien Besenreiser, Krampfadern und Co. eher ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie für den Mediziner sichtbare Anzeichen krankhafter Venenveränderungen. Anschaulich zeigt Dr. Bulling, was passieren kann, wenn diese ersten Warnzeichen nicht ernst genommen werden: „Krampfadern sind Wegbereiter der Thrombose, die in einer tödlich verlaufenden Lungenembolie enden kann. Sie müssen daher unbedingt regelmäßig von einem Venenspezialisten untersucht und behandelt werden.“ Unbehandelt kann sich außerdem ein so genanntes offenes Bein entwickeln.

Unter einer Krampfader versteht der Mediziner eine krankhaft erweiterte Vene, in der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut kann deshalb im Stehen oder Sitzen nicht mehr schnell genug aus den Beinen zum Herzen zurücktransportiert werden. Dadurch schwellen die Beine an, es kommt zum „Venenstau“.

Um den Zustand der Venen zu kontrollieren, stehen dem Facharzt mit der Duplex- und Farbduplexsonographie Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung, die für den Patienten weder schmerzhaft noch belastend sind, aber gleichzeitig genauen Aufschluss darüber geben, wie funktionsfähig die Vene ist. Auch ein geschulter Blick auf die Beine des Patienten verrät dem Mediziner, wie es um die Venen bestellt ist.
„Weil viele Venenerkrankungen oft zu lange unerkannt bleiben oder unterschätzt werden, sollten die Hausärzte regelmäßig die Beine ihrer Patienten kontrollieren und im Zweifelsfall an einen Spezialisten überweisen“, appelliert Dr. Bulling an seine Kollegen.

Besenreiser und Krampfadern werden häufig operativ oder mit Laser entfernt. Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist jedoch die Kompressionstherapie. „Die Kompressionstherapie – sei es anfangs mit Kompressionsverbänden oder in der Langzeitbehandlung mit Kompressionsstrümpfen – funktioniert mit Druck, der auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt wird“, erklärt Dr. Bulling. „Dadurch werden die erweiterten Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengedrückt, die Venenklappen schließen wieder und das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.“

Kompressionsstrümpfe sind in vier Kompressionsklassen erhältlich, so dass für jede Erkrankung der richtige Strumpf zur Verfügung steht. „Medizinische Kompressionsstrümpfe sind High-Tech-Produkte, die medizinische Wirksamkeit, hohen Tragekomfort und ansprechende Optik miteinander vereinen“, räumt Dr. Bulling mit einem gängigen Vorurteil auf. „Sie eignen sich aber nicht nur für die Behandlung, sondern auch zur Vorbeugung. Wenn Sie täglich lange sitzen oder stehen müssen oder eine Fernreise planen, empfehle ich Ihnen, Kompressionsstrümpfe der leichten Klasse I zu tragen.“

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