(openPR) Der Weg zu einem erfolgreichen Unternehmenskauf ist beschwerlicher geworden. Insbesondere Beteiligungsgesellschaften haben mit den Auswirkungen der Kreditkrise weiter zu kämpfen. Konnten Transaktionen früher zu großen Teilen über Banken fremdfinanziert werden, ist heute Eigenkapital gefragter denn je. Zum Bedauern der Branche fällt dadurch der Leverage-Effekt als zentrales Instrument zur Erreichung der Renditeziele nahezu aus. Als Resultat ist eine ganze Reihe möglicher Deals gefährdet.
„Viele Beteiligungsgesellschaften greifen deshalb im Rahmen eines Unternehmenserwerbs immer häufiger auf unser Sale & Lease Back Angebot zurück, um die begehrte Hebel-Wirkung zu erzielen“, erklärt Maturus Finance Geschäftsführer Carl v. der Goltz. Die Finanzierungsgesellschaft bietet Käufern von Firmen mit einem umfangreichen gebrauchten und werthaltigen Maschinenpark die Möglichkeit, diesen im Rahmen eines Assets Deals einzusetzen. Dabei werden die Assets zunächst an Maturus veräußert und anschließend wieder zurückgeleast. Dank dieses Schachzuges wird der Eigenmitteleinsatz für den Käufer verringert.
Neben Finanzinvestoren wird das bonitätsunabhängige Sale & Lease Back auch von strategischen Investoren verwendet. Diese können sowohl die eigenen, als auch die Assets des zu erwerbenden Unternehmens einsetzen, um den Leverage-Effekt zu erzielen. Beide Investoren nutzen das Finanzierungsmodell vorrangig bei dem Erwerb von Unternehmen in Turn-around Situationen. „Dies gilt insbesondere, wenn die Bonität des Targets nicht gut genug für einen ratinggetriebenen, klassischen Fremdkapitalgeber ist“, so von der Goltz. Das Zielunternehmen profitiert neben dem Investor dadurch, dass es die leasingspezifischen Steuervorteile nutzen kann. So können die Leasingraten zum Beispiel teilweise als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.








