(openPR) US Airforce und NASA empfehlen ihren Piloten Femto-Lasik
Türkenfeld, 8. Oktober 2008. Bisher galt eine Fehlsichtigkeit für Piloten, insbesondere Kampfpiloten, als auch für Astronauten als sicheres Ausschlusskriterium. Brille und Kontaktlinsen erweisen sich unter den zum Teil extremen Einsatzbedingungen als kaum anwendbar. Nach US Navy und Luftwaffe hat nun in diesem Jahr die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Ausschreibung für neue Astronauten veröffentlicht, in der auch Bewerber mit einer erfolgreichen Augenoperation durch die sogenannte ,‚Femto-LASIK“ zugelassen sind.
Die Refraktive Laserchirurgie hat sich zum häufigsten Eingriff der operativen Sehfehlerkorrektur entwickelt und wurde bereits millionenfach angewandt. Insbesondere das LASIK-Verfahren hat sich mittlerweile weltweit etabliert. Dies lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen. Zum einen haben die Augenchirurgen inzwischen einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit der modernen Technik erworben. Zum anderen ist die technische Entwicklung der Operationsinstrumente sehr weit vorangeschritten. Dadurch konnte die Komplikationsrate bei Operationen durch erfahrene Augenchirurgen in den Promillebereich gesenkt werden.
Aufgrund der erheblichen Auswirkungen auf die Tauglichkeit ihrer Soldaten interessierten sich auch die amerikanischen Streitkräfte schon frühzeitig für die Refraktive Chirurgie und führten hierzu zahlreiche Studien durch: Wie reagiert das Auge auf extreme Höhen? Wie stabil ist die Hornhautlamelle nach einer LASIK? Wie gut sehen die Behandelten – auch unter extremen Bedingungen? Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass nun selbst „gelaserte Astronauten“ ins All dürfen. „Weder konnte eine stärkere Einschränkung des Sehvermögens in großen Höhen gegenüber Normalsichtigen festgestellt werden, noch eine Hornhautinstabilität unter extremen Druckverhältnissen“, so Professor Dr. Michael Knorz, wissenschaftlicher Beirat des VSDAR und Leiter des LASIK-Zentrums am Universitätsklinikum Mannheim. „Auch ist die Qualität des Sehvermögens unter Grenzbedingungen (Dunkelheit bzw. Nacht) besser als vor dem Eingriff. Die Ergebnisse belegen zudem, dass eine Kombination aus Wellenfront-Technologie und Femtosekunden-Laser nicht nur die höchste Stabilität garantiert, sondern insgesamt die besten Resultate liefert.“
Die moderne Femto-Lasik hat somit ihre Eignung auch unter höchsten Belastungen bewiesen. Die Genehmigung der NASA ist ein weiterer Hinweis für den normalen Augenlaser-Patienten, dass das Femto-LASIK Verfahren sämtliche bisher festgelegten Sicherheits- und Effektivitätsstandards übertrifft.








