(openPR) Mit Beiträgen von Siemens, Novartis Pharma, Kühne + Nagel, Bitmarck, MID, mgm, TU München.
Leipzig, 2. Oktober 2008 – Die Softwareforen Leipzig, eine Ausgründung aus der Universität Leipzig, richten am 29./30. Oktober in Leipzig die Fachkonferenz „Management komplexer Anwendungslandschaften“ aus. Hintergrund ist die zunehmende Automatisierung von Prozessen, die dazu geführt hat, dass in den letzten Jahren in vielen Unternehmen große Anwendungslandschaften entstanden sind, innerhalb derer zahlreiche Anwendungen untereinander und mit externen Systemen kommunizieren müssen. Im Laufe der Zeit sind diese Anwendungslandschaften jedoch oft unflexibel und hochkomplex geworden. Meistens funktioniert das gesamte Gebilde zwar, aber keiner weiß eigentlich genau, wie.
Die Ursachen dafür liegen vor allem in den unterschiedlichen Technologien, mit denen verschiedene Systeme miteinander gekoppelt sind. Weiterhin werden Anwendungen in unterschiedlichem Tempo weiterentwickelt, sollen aber jederzeit miteinander kommunizieren können. Unternehmensverschmelzungen und -abspaltungen machen in der Regel ebenfalls größere Veränderungen in den beteiligten Anwendungslandschaften erforderlich. Die Schwierigkeit besteht nun darin, eine komplexe Anwendungslandschaft so zu managen, dass einerseits die IT-Unterstützung für die Geschäftsprozesse jederzeit in der vereinbarten Qualität erbracht wird, dass andererseits aber auch genug Flexibilität und Sicherheit für zukünftige Veränderungen an Teilsystemen besteht. Diese Fachkonferenz widmet sich der Frage, wie sich das erreichen lässt.
Schwerpunkte der Fachkonferenz sind unter anderem Enterprise Architecture Mangement, Bedeutung von IT-Strategien für Unternehmensarchitekturen, Weiterentwicklung, Migration und Pflege von Anwendungen, Prozesse für das Architekturmanagement, Architecture Blueprints, Kennzahlen zur Bewertung von Anwendungen und Anwendungslandschaften, Serviceorientierte Architekturen und Softwarekartographie.

