(openPR) Für die Akzeptanz eines Softwareprodukts beim Nutzer wird die Usability (=Gebrauchstauglichkeit) der Software immer wichtiger. Dies gilt zunehmend auch für geschäftliche Anwendungen, bei denen bis heute allerdings oft vor allem die Bereitstellung der gewünschten Funktionalität im Vordergrund steht. Das Erscheinungsbild, die Bedienfreundlichkeit und das Nutzungserleben bei der Zielgruppe spielt bei der Systemerstellung oft keine explizite Rolle. Dies geschieht zum einen, weil das Problembewusstsein nicht vorhanden ist, zum anderen auch aus Zeit- und Kostengründen.
Leipzig, 5. August 2010: Das Themengebiet wird bereits seit viele Jahren beforscht, es sind zahlreiche Vorgehensmodelle, Kataloge, Richtlinien u.a. verfügbar. Im Rahmen der Anwendungsentwicklung in einem Unternehmen stellt sich jedoch die Frage, wie man das Usability Engineering so in ein Softwareprojekt integriert, dass möglichst wenig zusätzliche Aufwände entstehen und der bereits existierenden Kosten- und Zeitdruck nicht noch verschärft wird. In diesem Zusammenhang werden folgende Fragen diskutiert:
• Was zeichnet eine besonders gebrauchstaugliche Anwendung aus?
• Wie bestimmt man die Gebrauchstauglichkeit einer Anwendung? Wie vergleicht man diese mit anderen Anwendungen? (Usability-Analyse, Eyetracking)
• Wie kann man Gebrauchstauglichkeit messen? Wie sehen passende Metriken aus?
• Wer ist für das Oberflächendesign und die Gebrauchstauglichkeit im Rahmen eines Softwareprojekts verantwortlich?
• Welche Methoden, Verfahren, Muster und Referenzen stehen zur Erreichung einer hohen Gebrauchstauglichkeit zur Verfügung?
• Wie verankert man das Usability Engineering möglichst schlank in der Anwendungsentwicklung?
Die Beantwortung dieser und anderer Fragen ist Gegenstand dieses Workshops. In Praxisberichten verschiedener Anwender wird geschildert, wie solche Themen angegangen werden können und welche Erfahrungen bisher damit gesammelt wurden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung:
www.softwareforen.de/goto/usab





