(openPR) Vom 07. bis zum 10. Oktober 2008 findet das 13. Magdeburger Gewässerschutzseminar statt. Organisiert von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) treffen sich rund 250 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Praxis aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Polen sowie Österreich unter dem Titel „Die Elbe im Wandel“. Zentrale Punkte der Diskussionen und des wissenschaftlichen Austauschs sind Auswirkungen des Klimawandels auf das Elbeeinzugsgebiet, die Elbe als Verkehrsträger sowie die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Elbeeinzugsgebiet. Im Vorfeld des Seminars fand die Tagung der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) statt.
Neben den Hochwasserereignissen sind die in den letzten Jahren im Elbeeinzugsgebiet aufgetretenen Niedrigwassersituationen von Wissenschaftlern und Fachexperten auf deutscher und tschechischer Seite untersucht und bewertet worden. Wenn sich der Trend der Klimaentwicklung nach den erarbeiteten Szenarien fortsetzen wird, ist in der Zukunft neben Hochwasserereignissen auch mit häufigerem Auftreten niedriger Wasserstände zu rechnen. Weitere Veränderungen der Wasserverhältnisse im Einzugsgebiet der Elbe sind daher zu erwarten.
Die Teilnehmer/innen des Magdeburger Gewässerschutzseminars diskutieren über die Konsequenzen der Niedrigwasserereignisse. So steigen bei Niedrigwasser nachweislich die Konzentrationen von Schadstoffen in der Elbe, da deren Einfluss bei Niedrigwasser mengenmäßig einen größeren Anteil ausmacht. Vorschläge, wie Belastungen aus Abwässern sowie Schad- und Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft zu begrenzen sind, stehen daher im Mittelpunkt der Diskussionen. Zusätzlich wird die strategische, wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Elbewasserstraße vor dem Hintergrund der niedrigen Wasserstände durch Wissenschaftler und Behördenvertreter vorgestellt und diskutiert.
Eng verbunden mit diesen Aspekten ist auch die Frage nach dem Erreichen des guten ökologischen Zustandes der Elbe entsprechend der Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.








