(openPR) Die Galerie Mikro zeigt Arbeiten von Annette Jonak. Die Bilder der Künstlerin sind vom 10.10. bis 19.11.2008 im Ausstellungsraum auf der Herzogstraße 61 in Düsseldorf zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 9.10. um 19 Uhr, sind Sie und alle Interessierten herzlich eingeladen.
Annette Jonak beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem städtischen Raum. In ihren Fotografien setzt sie sich mit den versteckten Seiten des städtischen Alltags auseinander, die sonst durch Bauzäune und Absperrungen vor unseren Blicken geschützt sind.
Unscheinbare Wände und Türen verbergen ein Labyrinth der Instandhaltung. In ihm bezeugen etwa Gerüste, Schalbretter, Gitter und Netze eine Vielzahl von Handlungen, die für das Funktionieren der städtischen Infrastruktur sorgen. Nur bei Umbauten oder Wartungsarbeiten erhält der Betrachter Einblick in die sonst unsichtbaren Räume, verkehren sich Oberfläche und Rückseite.
Annette Jonak interessiert sich für diese urbanen Rückseiten. In ihren überraschenden Fotografien zeigt sie die fotografierten Orte und Objekte gleichsam dokumentarisch wie skulptural. Die Bilder verweisen stets auf ein Dahinter, ein Darunter und ein Danach, denn sie zeigen Objekte, die selbst unauffällig bleiben und das von ihnen Verdeckte verbergen sollen. So erlauben Jonaks Bilder den direkten Blick auf sonst übersehene Räume und wecken zugleich die Neugier des Betrachters.
In der Galerie Mikro zeigt Annette Jonak erstmals einen Auszug ihrer aus 25 Bildern bestehenden Fotoarbeit „Urbane Rückseiten / Übersehene Räume.
Die Künstlerin
Annette Jonak wurde 1976 in Frankfurt am Main geboren. Von 1999 – 2008 studierte sie in Essen Dokumentarfotografie bei Jörg Sasse und Gisela Bullacher, wo sie im Frühjahr an der Folkwang Hochschule ihr Diplom mit Auszeichnung erhielt. Ihre Bilder wurden vielfach im In- und Ausland ausgestellt und erhielten mehrere Auszeichnungen. Annette Jonak lebt und arbeitet derzeit in Essen.












