(openPR) Die Galerie Mikro präsentiert neue Arbeiten von Patrick Presch. Die Bilder des Essener Künstlers sind vom 22.2. bis 2.4.2008 im Ausstellungsraum auf der Herzogstraße 61 in Düsseldorf zu sehen. Zur Vernissage am Donnerstag, dem 21.2. um 19 Uhr, sind Sie und alle Interessierten herzlich eingeladen.
„das lässt sich nicht mehr malen, das lässt sich nur noch filmen“ - unter diesem Titel ist Preschs Werkgruppe zusammengefasst, aus der die Galerie Mikro nun erstmalig Arbeiten zeigt. „Filmen“ - das meint hier alle möglichen Formen der apparativen Abbildung: vom fotografischen Wand-Bild über die Monitordarstellung bis zur Videoprojektion.
Der Künstler stellt interdisziplinäre Experimente an und zeigt Schnittstellen und Verschränkungen diverser medialer Gattungen auf. Presch nutzt die unerschöpflichen Fähigkeiten der Medien, um vorbeirauschende Momente einzufangen, zu zerlegen und zu durchdringen. Momente, die in der alltäglichen Wahrnehmung verloren gehen. Dabei bedient sich der 27ährige Künstler fotografischer und videografischer Methoden der Bildbearbeitung wie Zeitdehnung, Verzerrung und Stilisierung. Szenen und Standbilder werden interpretiert – und so nach ihrem individuellen Wert befragt. Das Resultat schließlich ist weder Erfindung noch Simulation, sondern eine ganz eigene Bildwirklichkeit. Drei unbewegte, fotografische Bilder sowie drei geloopte Sequenzen als Monitordarstellung sind ab 22.2. in der Galerie Mikro zu sehen.
Der Künstler
Patrick Presch wurde 1980 in Hamm/Westfalen geboren. Er studierte bis 2007 Fotografie bei Prof. Jörg Sasse an der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeiten wurden bereits vielfach im In- und Ausland ausgestellt. 2006 gewann Presch mit seiner Klasse den renommierten Nachwuchswettbewerb „Epson Art Photo Award“ in der Kategorie „Best class“. Er lebt und arbeitet in Essen.

![o.T. [staub] von Patrick Presch, 2007, 80 x 120 cm, Digitaler C-Print](https://cdn.open-pr.de/pressemitteilung/7/3/b/73b4fda3.1200x900.webp)










