(openPR) Wuppertal-Elberfeld, 12. Juli 2011. Die Hebebühne präsentiert neue Arbeiten von Patrick Presch und zwei Lesungen des Essener Schriftstellers Niklas Hebing. Die Ausstellung ist vom 16.7. bis 31.7.2011 im Ausstellungsraum auf der Mirker Str. 62 in Wuppertal-Elberfeld zu sehen. Die Eröffnung ist am Samstag, dem 16.7. um 18 Uhr. Die Lesungen finden am 16. und 21. Juli um jeweils 19 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Für die aktuelle Ausstellung in der Hebebühne in Wuppertal schafft Patrick Presch zwei raumgreifende Installationen, die einen thematischen Schwerpunkt im Werk des Künstlers aufgreifen: die Raumkreuzungen. Seit 2005 arbeitet er an einer Bilderserie gleichen Titels mit Mitteln der Fotografie. Erstmalig werden nun installative Elemente in der Werkreihe auftauchen, die eine Fragestellung nach der Verbindung von subjektiven Sinneseindrücken und objektiv definierten Räumen entwerfen. Neben der künstlerischen Tätigkeit arbeitet Presch als freier Mitarbeiter für Bildung und Vermittlung im Museum Folkwang.
Auf literarischer Ebene nähert sich Niklas Hebing dem Titel der Ausstellung. In seinen Prosatexten verhandelt er Kollisionen von Ich und Welt, Innen und Außen, Absicht und deren Durchsetzung. Seine Charaktere erfahren allesamt eine Störung in der wechselseitigen Bildung von Individuum und Welt. Das häufige Scheitern dieser Figuren ist ein Scheitern am Verwirklichen von Ideen, an den Möglichkeiten des Bestehens in der Außenwelt oder an mangelnder Bereitschaft anderer. Hebing arbeitet am Hegel-Archiv der Ruhr-Uni Bochum und promoviert über philosophische Ästhetik.
Mit den Kollisionen kommt es zur Wiederaufnahme des Ausstellungskonzepts Private Haengung, das von Hebing und Presch konzipiert wurde und bereits eine erste Präsentation erfuhr. Bei dieser Kollaboration handelt es sich um den Versuch, über bildschaffende Prozesse und Lesungen prosaischer Texte, einen Diskurs über die Verschränkungen von öffentlichen und privaten Räumen zu schaffen.
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Patrick Presch
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Mirker Str. 62?
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