(openPR) Was wäre die Weihnachtszeit ohne Karpfen. Wie gut, dass es in der Oberpfalz so viele davon gibt.
Die Teichwirtschaft war schon immer ein wichtiger Erwerbszweig für die Landwirte in diesem Gebiet. Zuerst waren es die Mönche, die die gezielte Anzucht von Karpfen vom Kloster Waldsassen aus betrieben. Zu den zahlreichen Fastentagen des mönchischen Lebens aß man diese Leckerbissen besonders gerne. Auch das Oberpfälzer Freilandmuseum hat, eingebettet in seine Kulturlandschaft, eine Reihe von Teichen mit ganz unterschiedlichen Fischen, die jedes Jahr im Herbst abgefischt werden.
Die Aktion beginnt am Sonntag den 12. Oktober um 13.00 Uhr im Mühlental. Über die dazu benötigten Geräte gibt eine kleine Ausstellung im „Fischhäusl“ Auskunft.
Zum Teil sind die Fische schon aus dem Mühlenteich gefischt worden und in eine Fischgrube verbracht worden. Jeder Teichwirt hat so eine Vorrichtung, denn die aussortierten Fische wurden nicht alle auf einmal geschlachtet und außerdem verlieren die Karpfen ihren leicht modrigen Geschmack, wenn sie ein paar Tage auf Diät gesetzt werden.
Die bei uns gewässerten Karpfen können lebend oder geschlachtet gekauft werden. Wir zeigen ihnen auch die große Kunst des Fischfiletierens.
Die Kinder dürfen mithelfen die Fische aus den Teichen zu holen. Achtung, dabei wird man ziemlich dreckig! Die gefangenen Fische werden von Museumsmitarbeitern bestimmt und erklärt. In diesem Jahr werden im Museum auch Karpfen geräuchert. Wer möchte, kann ein Stück probieren oder auch einen ganzen Karpfen kaufen.
Für das leibliche Wohl ist „beim Wirth“ gesorgt. Es gibt gebackene Karpfen und gebratene Forellen.
Ab 13 Uhr wird, wie jeden Sonntag, Brot gebacken.












