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25 Jahre Deutsche AIDS-Hilfe - HIV-Prävention ist heute so wichtig wie damals

24.09.200810:29 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 25 Jahre Deutsche AIDS-Hilfe - HIV-Prävention ist heute so wichtig wie damals

(openPR) Berlin, 24.09.2008. Vor 25 Jahren, am 23. September 1983, wurde die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) als erste AIDS-Selbsthilfe-Einrichtung in Deutschland gegründet. Mit ihrer zielgruppenspezifischen Aufklärungs- und Informationsarbeit legte die Gründergeneration nicht nur das Fundament für die erfolgreiche HIV-Prävention in Deutschland, sondern auch für eine wirksame politische Interessenvertretung und eine nachhaltige Unterstützung von Menschen mit HIV und Aids. „Keine Prävention ohne Emanzipation“ war der Leitgedanke des Zusammenschlusses von inzwischen 120 Mitgliedsorganisationen unter dem Dach der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (Aids- u. Drogenhilfen, Präventionsprojekte, Schwulen- u- Lesbenzentren, Wohn- u. Pflegeprojekte). Nach 25 Jahren Engagement als Fachverband für Prävention und Gesundheitsförderung einerseits und als Interessenverband der von HIV und Aids besonders Bedrohten und Betroffenen anderseits bleibt die Bekämpfung von Unwissenheit und Vorurteilen eine der größten Herausforderungen der Deutschen AIDS-Hilfe. Trotz großer medizinischer Fortschritte – z.B. bei der Behandlung von HIV und Aids – ist die Medizin heute von „einfachen Lösungen“, wie z.B. einer Impfung, weiter entfernt denn je. Das rasant wachsende Wissen zu HIV stellt dabei besondere Herausforderungen an alle Akteure. Der Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten und die Einbin-dung von Menschen mit HIV und Aids in die Prävention sind heute so wichtig wie vor 25 Jahren – dies ist jedoch auf Dauer mit einfachen Botschaften alleine nicht zu gewährleisten! Aidshilfe steht hier in der Pflicht, Botschaften auf die Lebenssituationen bedrohter und betroffener Menschen herunter zu brechen. Aus diesem Grund startet die DAH am 13. Oktober eine bundesweite zielgruppenspezifische Kampagne zur Intensivierung der HIV-Prävention und Gesundheitsförderung bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM): „ICH WEISS WAS ICH TU“ (IWWIT). Die Pressekonferenz zum Kampagnenstart findet am Montag, 13. Oktober 2008, um 11:00 Uhr in der DAH-Bundesgeschäftsstelle, Wilhelmstr. 138 (2. Stock) statt.

Anlässlich des 25. Jahrestages der DAH-Gründung erklärt Sylvia Urban aus dem DAH-Bundesvorstand:
„In Deutschland sind in den 1980er Jahren die Weichen richtig gestellt worden, nämlich in Richtung einer „gesellschaftlichen Lernstrategie“: Anstatt auf die Aussonderung von „Infektionsquellen“ zu setzen, hat die Politik entschieden, die Selbsthilfe zu fördern und die Kompetenz der Aidshilfen zu nutzen, um den Zugang zu den Zielgruppen zu finden. Damit wurde die DAH zu einem Partner einer liberalen nationalen Präventionsstrategie. An dieser erfolgreichen Strategie haben Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter der Aidshilfen genauso ihren Anteil wie engagierte und mutige Frauen und Männer aus der Selbsthilfe und den helfenden Berufen, aus Politik und Verwaltung, Medizin und Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft, Kunst und Kultur, Showbusiness und Sport.
Unser Konzept der strukturellen Prävention und der Verbindung von Primär-, Sekundär- und Tertiär-Prävention unter Einbindung unserer Zielgruppen wird international anerkannt: nicht umsonst gibt es in Deutschland eine vergleichsweise niedrige Zahl von HIV-Neuinfektionen.
Eine über 20-jährige konstruktive Zusammenarbeit und Arbeitsteilung verbindet uns mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS). Die BZgA klärt die Gesamtbevölkerung auf und wirbt für gesellschaftliche Solidarität. Die DAH wendet sich an die besonders von HIV Bedrohten und Betroffenen: das sind Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), Menschen aus Ländern mit besonders weiter HIV-Verbreitung, Drogen gebrauchende Menschen, Frauen und Männer in der Sexindustrie und Menschen in Haft. Der DAS danken wir z.B. für ihre Einzelfallhilfe, ihre internationale Arbeit und für die Unterstützung der Impfstoff-Forschung.“

Den Jahresbericht der Deutschen AIDS-Hilfe 2007 sowie das DAH-Jahrbuch 2007-2008 mit einem historischen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre können Sie bei der DAH bestel-len oder bequem im Internet herunterladen: www.aidshilfe.de (--> wir über uns).

Deutsche AIDS-Hilfe:
GEMEINSAM GEGEN AIDS – GEMEINSAM FÜR MENSCHEN MIT HIV

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