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Informationsgesellschaft, quo vadis? – Wege aus dem digitalen Dilemma

23.09.200816:09 UhrIT, New Media & Software
Bild: Informationsgesellschaft, quo vadis? – Wege aus dem digitalen Dilemma
Wie viel Information verträgt der Mensch?
Wie viel Information verträgt der Mensch?

(openPR) Die Zukunftsakademie lädt ein zum Dialog über Mediennutzung am Arbeitsplatz

Bereits vor über 30 Jahren sprach der Zukunftsforscher Alvin Toffler in seinem Buch „Der Zukunftsschock“ von der Informationsüberflutung. Aber die Frage ist heute brennender denn je: Wie viel Selbstbestimmung obliegt uns beim täglichen Umgang mit E-Mail, SMS, Handy und Laptop? Im Kern ist diese Frage eine höchst wirtschaftliche: Ab wann wird der Umgang mit Medien unproduktiv und geht zu Lasten der Unternehmensressourcen und damit zu Lasten von Innovation, Wertschöpfung und Kreation? Antworten liefert das interdisziplinäre Business Breakfast der Zukunftsakademie am 12. November 2008 im „Nizza am Main“ in der Frankfurter Innenstadt.



Informationeller Dauerunfall in Unternehmen und digitale Zeitfresser

Der SPIEGEL griff das Problem in einer Titelstory im Sommer auf und fragte: „Macht das Internet doof?“ Die WELT behauptete, Social Network Services vermehrten sich schneller als Fruchtfliegen auf gammeligem Obst und die FAS betitelte Xing & Co. bereits als „große Zeitvernichtungsmaschine“.

In den USA scheint man hingegen schon einen Schritt weiter: Mitte Juli 2008 fand die Eröffnungsveranstaltung der Information Overload Research Group (IORG) statt, an der IBM, Microsoft, Intel und Xerox beteiligt sind. Das ausgerufene Ziel: Informationsflut in Unternehmen eindämmen und helfen, die Produktivität jedes einzelnen Mitarbeiters zu erhöhen. Kein Wunder, in den USA wird der jährliche betriebs- und volkswirtschaftliche Schaden der „Unterbrechungskultur“ auf 650 Mrd. Dollar beziffert. Mit der gesamten Web-2.0-Türe fällt gleich der Internetexperte und Erfolgsautor Don Tapscott („Wikinomics“) ins Haus: „Wir müssen über die E-Mail hinweg kommen – in Richtung Social Networks, Wikis, Blogs und kollaborative Filtertechniken,“ sagte er in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Umgang mit Neuen Medien ist keine alleinige Frage der Schulpädagogik

Sind all das Reden über neue Kommunikationsmittel Reibungsverluste auf dem Weg in die Informationsgesellschaft? Oder sind die sozio-technischen Systeme einfach noch nicht ausgereift genug? Wird IT noch zu sehr entlang der Machbarkeitslogik entworfen, als dass sie nach der Bedarfslogik FÜR den Menschen da ist? Können IT-Unternehmen überhaupt adäquate technologische Lösungen für kommunikationskulturelle Probleme anbieten? Ist Medienkompetenz eine Generationenfrage oder die Investitionsruine betrieblicher Weiterbildung?

Der Medienexperte und Leiter der Zukunftsakademie Andreas Haderlein lädt zum Business Breakfast Experten ein, die den Themenkomplex der beruflichen Mediennutzung aus verschiedensten Perspektiven beleuchten und sich nicht zuletzt den Fragen aus dem Publikum stellen. Darunter der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Faßler, der Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Marcel Grobys, die Kulturanthropologin Dr. Ute Süßbrich vom Institut für Neue Medien sowie der Kommunikationsberater Jörg Hoewner.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.zukunftsinstitut.de/akademie/infogesellschaft

Informationsgesellschaft, quo vadis? – Wege aus dem digitalen Dilemma
12.11.2008 von 09:00 - 12:00 Uhr
95,- € zzgl. MwSt. inkl. Frühstücksbuffet
Ort: nizza am main, Frankfurt City

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