(openPR) Die Dürener Sargfabrik präsentiert auf dem Rüsselsheimer Friedhofstag Särge in ungewöhnlichen Farben und Formen.
Viele Menschen beschäftigen sich zu Lebzeiten nur notgedrungen, also dann, wenn ein Angehöriger verstirbt, mit dem Tod und damit auch mit Särgen. Ein Blick nach Amerika zeigt, daß es auch anders geht. Dort ist es nahezu selbstverständlich, daß man sich bereits zu Lebzeiten um die eigene Bestattung kümmert. Zum Einen, weil man die finanzielle Belastung nicht auf die Nachkommen übertragen möchte, zum Anderen aber, um für einen angemessenen „letzten Auftritt“ zu sorgen.
Anläßlich des ersten Rüsselsheimer Friedhofstages stellt die Dürener Sargfabrik ab 10:00 auf dem Gelände des Neuen Friedhofes am Waldweg aktuelle Sargdesigns vor. Vom umweltfreundlichen Cocoon in Eiform, über den Chamäleon, der je nach Licht die Farbe wechselt bis hin zu barocken Formen gibt es zahlreiche Neuheiten zu sehen. Mitarbeiter des Unternehmens stehen bereit, um Fragen zu Sargbau und Sargdesign zu beantworten. „Friedhöfe sind einer der traditionsreichsten Kulturorte unserer westlichen Zivilisation.“ sagt Rüdiger Sildatke, Geschäftsführer der Dürener Sargfabrik. „Es ist uns ein Anliegen, durch diese Ausstellung einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung einer würdevollen Bestattungskultur zu leisten.“
Großgeschrieben wird beim Sargbau übrigens der Umweltschutz. In der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, daß Deutschland eine sehr alte Tradition des Umweltschutzes auf den Friedhöfen hat, die in allen Friedhofssatzungen verankert ist. Traditionell dürfen, anders als in den meisten anderen Ländern der Welt, ausschließlich Särge aus umweltfreundlichen Materialien, und daher in der Regel aus massivem Holz, bestattet werden. Der jüngst in den Medien angemahnte Ökotrend ist somit bereits vor über hundert Jahren in Deutschland angekommen.









