(openPR) Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) reicht diese Woche eine von über 55 000 Christen aus 128 Ländern unterzeichnete Petition bei UN-Generalsekretäre Ban Ki-moon ein. Die Unterzeichner fordern, dass der iranische Präsident Machmoud Achmadinedschad wegen Anstiftung zum Völkermord an Israel angeklagt wird.
Die Einreichung der Petition erfolgt kurz vor dem geplanten Besuch des iranischen Präsidenten in New York in der nächsten Woche, wo er vor der UN-Generalversammlung sprechen wird. Am Montag wird ihn eine Massendemonstration begrüßen, die eine effektivere Antwort der
Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft auf die wachsende iranische Atombedrohung fordert.
„In gewisser Weise sind die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem und die Vereinten Nationen beide aus der Asche des Nazi-Holocaust entstanden. Das Schweigen der Mehrheit des christlichen Klerus angesichts des schrecklichen Versuches Deutschlands, die Juden in Europa zu vernichten, hat ein Schandmal auf den christlichen Gemeinden hinterlassen. Gleichzeitig ist daraus das Bewusstsein bei vielen, vielen Christen entstanden, dass wir eine unausweichliche moralische Verpflichtung haben, lautstark zu protestieren, wenn das Jüdische Volk erneut von Völkermord bedroht wird“, erklärte Rev. Malcolm Hedding, Geschäftsführender Direktor der ICEJ.
„Leider sieht es so aus, als ob sich gerade eine solche Völkermord – Kampagne erneut formiert, in den wiederholten Drohungen des Iran, den Jüdischen Staat zu vernichten. Gleichzeitig strebt der Iran nach den atomaren Mitteln, diese Drohungen auch umzusetzen“, so Hedding.
In einem Begleitschreiben an den UN-Generalsekretär führte Hedding aus, dass der iranische Präsident Machmoud Achmadinedschad und weitere hochrangige Vertreter der Regierung wiederholt dazu aufgerufen haben, „Israel von der Weltkarte zu tilgen“. In ihrer Hetzpropaganda bezeichneten sie Israel und die Juden als „Quelle von Plagen und Typhus“, „Parasiten“, „Krebsgeschwüre“ und als „Bazille des Verderbens“, neben anderen Verleumdungen, die von der Nazi-Propaganda benutzt wurden.
Laut Hedding scheint Achmadinedschad zudem eine verzerrte Selbstwahrnehmung entwickelt zu haben, wonach er eine Hauptrolle bei der Ankunft des 13. Imams zu spielen habe, der von vielen gläubigen Schiiten erwartet wird. In seiner letzten Rede vor der UN-Generalversammlung habe Achmadinedschad nach eigener Aussage angeblich eine „Aura des Lichts“ umgeben, als er für die Ankunft dieser mystischen Figur betete.
„Dies alles zusammen genommen ergibt ein hochexplosives Gemisch, da das iranische Regime sowohl über die Motivation als auch über die Mittel verfügen würde, weltweit unvorstellbares Gemetzel und Chaos auszulösen“, warnte Hedding.
Hedding wandte sich auch an Führungspersonen in der Mennoniten – und Quäkerbewegung, die Achmadinedschad während seiner US-Visite im Rahmen eines gesonderten Empfangs zu einem „Dialog“ eingeladen haben.
„Die Bibel lehrt nirgendwo, sich auf diese Weise zu engagieren und warnt uns tatsächlich davor“, erklärte Hedding. „Jesus weigerte sich, mit Herodes zu sprechen, da dieser ein korruptes und verwerfliches System repräsentierte. Diese christlichen Leiter werden für immer mit einer Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Bösen assoziiert werden!“










