(openPR) Vielen Investoren, egal ob fundamental oder technisch orientiert, legen ihren Hauptaugenmerk auf die Analyse der Aktie an sich. Fälschlicherweise wird angenommen, dass dieser Bereich die meiste Aufmerksam verdient und sehr genau analysiert werden sollte. Ohne Frage stellt die Analyse der Aktie bzw. des Unternehmens einen wichtigen Punkt dar um erfolgreich zu investieren, jedoch liegt das meiste Risiko eines Engagements in der Markt- und Sektorbewegung.
Diese Tatsache vergessen viele Anleger und sind verwundert über ihre schlechten Ergebnisse, obwohl die ausgewählten Werte für sich alleine genommen sehr positiv wirken.
Auch eine Studie der „Unversity of Chicago“ bestätigt diesen Sachverhalt:
Obwohl der Markt und der Sektor den meisten Einfluss auf Kursentwicklungen haben (zusammengenommen 80%), werden lediglich 20% der investierten Zeit dafür verwendet diese Bereiche zu analysieren.
Sowohl aus dieser und ähnlichen Studien sowie aus der Praxis lässt sich schließen, dass die meisten Anleger wenig bis gar keine Zeit für die Analyse von Markt und Sektor aufwenden.
Diese deutliche Diskrepanz zwischen der Bedeutung eines Bereichs und dessen Analyse führt oftmals zu folgenschweren Fehlentscheidungen.
Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, bei denen vor allem die Sektoranalyse eher vernachlässigt werden kann. Zum Beispiel im Bereich Trading ist dies möglich. Die Marktlage und –bewegung sollte jedoch in keinem Fall außer Acht gelassen werden. Selbst die beste Aktie, egal ob charttechnisch oder fundamental, wird i.d.R. große Schwierigkeiten haben sich in einem negativen Markt zu behaupten.
„Never fight the market “. Viele Anleger wählen ihre Aktien jedoch zu einem beliebigen Zeitpunkt aus und beachten die Marktsituation oft in keinster Weise. Erst wenn große Meldungen wie Bankenpleiten die Medienlandschaft beherrschen wird vielen klar, dass der Einstiegszeitpunkt bezüglich der Marktlage nicht klug gewählt wurde.
Weitere Informationen zu Markt- und Sektoranalyse unter:
www.lrt-finanzresearch.de










