(openPR) Der Professionals Imagers Club (PIC), Deutschlands ältester Profi-Verband für digitale Fotografie, verstärkt seine Nachwuchsförderung. „Für 2009 haben wir zum ersten Mal ein Stipendiatenprogramm aufgelegt“, so Reinhard Fittkau, Vorstandsvorsitzender des PIC. Acht Nachwuchstalente aus den Bereichen Fotografie und Fotodesign bekommen die Chance, ein Jahr lang kostenlos alle Leistungen des PIC, darunter vier hochwertige mehrtägige Fachworkshops, in Anspruch zu nehmen. Über die Teilnahme entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury aus Professoren, Agenturvertretern, Fachjournalisten und dem PIC-Vorstand. Einsendeschluss für die Bewerbungsmappen ist der 21. November 2008.
„Absolventen eines einschlägigen Hochschulstudiums oder einer Fotografenlehre sind oft voller frischer Ideen“, sagt Hermann Dörre, stellvertretender Vorsitzender des PIC und zuständig für das Stipendiatenprogramm, „doch fehlen ihnen praktische Kenntnisse im Umgang mit den Kunden und zu speziellen technischen Fragestellungen.“ Genau hierfür stellt der PIC eine Plattform zur Verfügung. In Geld gar nicht zu bemessen ist die gegenseitige Hilfestellung, die sich die Mitglieder zukommen lassen. „Ohne den PIC wäre ich niemals da, wo ich heute bin“, meint Dörre.
Teil der Mitgliedschaft und damit des Stipendiums sind über das Netzwerk hinaus vier zweitägige Fachworkshops pro Jahr, die sich mit aktuellen fotografischen, gestalterischen oder technischen Themen beschäftigen. „Hier engagieren sich, neben Profis der Branche und erfahrenen Mitgliedern, in großem Umfang unsere Industriepartner“, sagt Reinhard Fittkau. Sie gewähren noch vor Markteinführung Einblick in neue Hard- und Softwareentwicklungen oder stellen sich Produktvergleichen durch die Teilnehmer. „Insgesamt“, so Fittkau, „ist das Stipendium des PIC für einen Berufsanfänger sicherlich mehr wert als die nominell 360 Euro, die eine Jahresmitgliedschaft bei uns kostet.“
Möglich machen die Förderung von gleich acht Nachwuchstalenten Industriepatenschaften. Jeweils ein Stipendium übernehmen der im fotografische Bereich führende Druckerhersteller Epson, die Hersteller von Profi-Kameras und -Kameraequipment Sinar, Hasselblad und Phase One, die Blitzanlagenhersteller Hensel und Profoto, der Studiosystemhersteller Bacht sowie das oberbayerische Fachhandelshaus Konrad und Neumann.
Bei der Auswahl der Stipendiaten kommt es dem PIC auf Qualität an. „Wir wollen die kreativsten Köpfe“, sagt Hermann Dörre. Deswegen wird eine fachlich hochkarätige Jury die Bewerbungen der Nachwuchsfotografen bewerten und die acht besten auswählen. Die Jury setzt sich zusammen aus den Professoren Heinz-Michael Jostmeier und Gerd Lindemann vom Fachbereich Gestaltung der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, dem Geschäftsführer der Zeitschrift Profifoto, Thomas Gerwers, Hanni Käfer-Klie, Herausgeberin des Magazins Photopresse, der Fotografenrepräsentantin Marianne Linke, Rosina Bischur, Art Buying Agentur Heye & Partner, sowie den PIC-Vorständen Reinhard Fittkau, Hermann Dörre und Roman Graggo.
Bewerber bittet der PIC, bis 21.11.2008 einen Lebenslauf und eine Mappe mit eigenen Arbeiten einzureichen (Professional Imagers Club, c/o Fotostudio Fittkau, Flugplatz / Rainer-Haungsstr. 13, 77933 Lahr).








