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PIC stellt Thema Fotografie und Kunst vor

02.04.201308:56 UhrKunst & Kultur
Bild: PIC stellt Thema Fotografie und Kunst vor
Bernd Radtke
Bernd Radtke

(openPR) Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Professional Imagers Club e.V. (PIC) unter dem Motto „Fotografie und Kunst“ einen zweitägigen Workshop in Aachen. Auf der Agenda standen neben Themen aus dem Kunstbereich auch technisch-orientierte Vorträge mit aktuellen Branchentrends.



Die renommierte Dozentin und Projektmanagerin Kristin Dittrich eröffnete am Freitag den Workshop mit einem detaillierten Vortrag über die Entstehung einer repräsentativen
Fotografie-Ausstellung. In einer interessanten Darstellung erläuterte sie das Zusammenspiel unterschiedlichster Komponenten, die zu dem Erfolg einer Ausstellung führen. Licht, Raum, Technik, Architektur, Farbe und Auswahl der Hängungen waren nur ein paar Punkte, die Dittrich im Detail erklärte.

Der zweite Teil des Vortrags befasste sich mit dem amerikanischen Künstler William Eggleston, über den in den vergangenen fünf Jahren drei Bücher erschienen sind. „Eggleston war einer der ersten der sich weg von der schwarz-weiß Fotografie in Richtung farbenfrohe Aufnahmen orientierte“, so Dittrich. „Das besondere an seinen Fotografien waren die Perspektiven. Der Betrachter hatte immer das Gefühl, dass er das Objekt aus Sicht eines Kindes oder aus einer geduckten Haltung vorfindet.“ Seine über 20.000 analogen Fotoaufnahmen entstanden zu dem nie in einem Studio, sondern an Orten in seiner direkten Umgebung.

Bernd Radtkes Vortrag zum Thema Nasskollodium-Verfahren war eine Bereicherung und ein spannender Einblick in eine längst vergessene Fototechnik des 19. Jahrhunderts. Seit über sechs Jahren experimentiert Radtke bereits mit diesem Verfahren und hat im Laufe der Zeit Portraits seiner wichtigsten Weggefährten erstellt. Mit teils selbst gebauten Hilfsmitteln, wie einer tragbaren Dunkelkammer, erzielt er faszinierende Ergebnisse. „Das spannende an dem Verfahren ist, man weiß nie, was wirklich am Ende für ein Bild entsteht“, sagt Radtke. „Durch die Empfindlichkeit der einzelnen Chemikalien und Platten können kleinste Staubpartikel interessante Muster zaubern. Jede Aufnahme erhält damit einen ganz individuellen Ausdruck und man fühlt sich durch den Bildeindruck wirklich in die 1850er Jahre zurückversetzt.“

Nachdem der PIC im vergangenen Herbst zum vierten Mal das PIC-Stipendium „Click into your Future“ ausschrieb, wurden in Aachen die fünf ausgewählten Gewinner vorgestellt. „Die Fokussierung bei der Auswahl der Gewinner lag in diesem Jahr mehr auf Bewerbern, die bereits in Richtung Selbständigkeit denken, da gerade diese Personen von der Vielfältigkeit des PIC am meisten profitieren können“, so Manfred Dilling, PIC-Vorstandsvorsitzender. „Auffällig war in diesem Jahr, dass mehr Frauen sich beworben haben und die Qualität der abgelieferten Arbeiten auch höher als die der männlichen Bewerber einzustufen waren.“ Gewonnen haben in diesem Jahr Jennifer Sanchez (Berlin), Constanze Kratzsch (Berlin), Pia Simon (Augsburg), Julia Schmidt (München) und Peter Grillmair (Wien).



Die PIC-Mitglieder Thomas Witt und Edmund Möhrle zeigten einen Praxisvergleich ausgewählter Fine-Art-Medien, der in dieser Form wohl noch nicht durchgeführt wurde. Auf über 50 verschiedenen Papieren, die die Firmen Epson, Rauch-Papiere, Hahnemühle und Tetenal zur Verfügung stellten, wurden Referenzbilder ausgedruckt, um die Unterschiede der
Papier-Qualitäten sichtbar zu machen. Jedes Papier wurde mit Hilfe von Mirage individuell profiliert und auf Epson-Druckern ausgegeben. Durch die akkurate, zeitaufwändige Vorgehensweise blieb der Farbeindruck auf allen Papieren gleich, nur die materialspezifischen Unterschiede wie Tonwertumfang, Detailwiedergabe, Oberfläche und Haptik kamen zur Geltung, so dass die PIC-Mitglieder nun über ein einzigartiges Kompendium aktueller Papierqualitäten verfügen.

Branchenexperte Stefan Steib sprach in einer kompakten Stunde über seine Sichtweise der aktuellen technischen Trends in der Profi-Fotografie. Seine Einstellung ist ganz klar: Das Bild sollte immer im Vordergrund stehen. Wie man zu seinem Ergebnis kommt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Wichtig ist jedoch, die Technik und die Instrumente zu finden, die für die eigene Arbeit am geeignetsten sind. Zu diesem Zweck stellte Steib Produkte und Entwicklungen seiner Firma Hartblei vor, wie die hochwertigen Hartblei-Spezialobjektive (mit Shift-Tilt), den modular aufgebauten Kamerabody H-Cam sowie die neuen kompakten HSS-8000-Blitzgeräte mit Akkubetrieb und LED-Einstelllicht.

Den Abschluss bildeten PIC-Mitglieder Kai Arndt und Andreas Marx. Arndt zeigte einen Weg zur kontrollierten Steuerung des Looks bei Peopleaufnahmen und gab interessante Einblicke in die Bearbeitung von Videomaterial mit Photoshop und erläuterte dabei die einzelnen Arbeitsschritte. Marx präsentierte ein Buch über ein Ausstellungskonzept, das er zusammen mit der Künstlerin Ute Bauer im letzten Jahr auf den Markt realisiert hat. Dabei wurden Bronzestatuen der Künstlerin zusammen mit Fotos dieser Statuen gezeigt, um die Wirkung von 2- und 3-Dimensionalität desselben Objekts zu visualisieren.

Der Workshop in Aachen war eine Veranstaltung auf hohem Niveau mit spannenden Themen und inhaltlich hochwertigen Beiträgen.

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